Verklebte Wimpern? An diesen 7 Mascara-Fehlern liegt es

Das sind keine Wimpern mehr, das sind Fliegenbeine! Kennst du diesen Gedanken? Dann geht es dir so, wie etlichen Frauen, die sich über verklebte Wimpern ärgern. Wir meinen es gut, wollen den perfekten Augenaufschlag kreieren – und plötzlich macht uns die Mascara einen Strich durch die Rechnung.

Damit dir das nie wieder passiert, solltest du diese sieben typischen Mascara-Fehler kennen.

1. Zu flüssig, zu verklebt

Hast du schon mal das Gefühl gehabt, dass deine Mascara mit der Zeit besser wird? Zuerst viel es dir schwer, damit ein schönes Ergebnis zu erzielen. Aber nach ein paar Wochen gelingt es dir leichter. Ein ganz typisches Phänomen, was viele Make-up Liebhaberinnen kennen.

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Woran liegt’s? Deine Wimpern haben sich nicht verändert, genauso wenig wie das Mascara-Bürstchen. Aber was sich verändert hat, ist die Textur Deiner Wimperntusche. Mit der Zeit wird sie nämlich immer trockener, da Sauerstoff in die Tube gelangt und die Farbe antrocknet. Dadurch ist der Auftrag leichter und Fliegenbeine werden unwahrscheinlicher, weil weniger schmiert.

Ein häufiger Grund für verklebte Wimpern ist also eine zu dünnflüssige Mascara. Nicht jede Wimperntusche kommt mit einer solchen Textur. Hier gilt: Probieren geht über Studieren. Hier findest du ein großes Angebot mit unterschiedlichen Mascaras, unter denen garantiert auch die richtige für dich dabei ist. Was auch noch helfen kann: Etwas Mascara an einem Taschentuch abwischen. So befindet sich weniger Produkt am Bürstchen, was Deine Wimpern verkleben kann.

2. Verklebte Wimpern durch das falsche Mascara-Bürstchen

Wo wir schon beim Thema Bürstchen sind — damit du dich über schöne und definierte Wimpern freuen kannst, brauchst du eine Variante, die genau zu deinem Wimperntypen passt. Wer dünne und feine Wimpern hat, braucht zum Beispiel eine Mascara mit einem Bürstchen mit vielen feinen Borsten. Liegen die Borsten zu weit auseinander, werden die feinen Wimpernhärchen nur zusammen gequetscht und nicht einzeln erfasst.

Achte also darauf, dass du nicht bloß nach der neuesten Mascara greifst, sondern dich für ein Produkt entscheidest, was zu deinen Wimpern passt.

In diesem Artikel erfährst du noch mehr darüber, welche Wimperntuschen zu welchen Wimperntypen passen.

3. Gut gekämmt?

Morgens muss es schnell gehen! Noch mal schnell über die Wimpern tuschen, damit der Blick etwas strahlt – das ist das Ziel. Das Ergebnis sieht dann aber oft anders aus: Undefinierte, klobige Fliegenbeine, die in alle Richtungen abstehen.

Einen wichtigen Aspekt vergessen viele Frauen beim Tuschen: Die Wimpern sollten zuvor gekämmt und zurechtgebogen werden. Die Härchen sind von Natur aus nicht alle perfekt geordnet, können auch mal über oder untereinander liegen. Wenn wir jetzt ohne groß nachzudenken drüber tuschen, kann kein schön definierter Effekt dabei herauskommen.

Sorge vor, in dem Du Deine Wimpern vorm Tuschen mit einer Wimpernbürste wie dieser kämmst und anschließend mit einer guten Wimpernzange hochbiegst. So sind alle Wimpern schön geordnet und gleich viel geschwungen.

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4. Zu viel Mascara an den Spitzen

Wenn wir zu schnell tuschen, kann es passieren, dass die meiste Mascara an den Wimpernspitzen landet, nicht an der Wurzel. Die Spitzen sind von Natur aus sehr viel dünner und nicht gemacht für eine Extraportion Wimperntusche. Das sieht nicht nur unnatürlich aus – es wirkt auch zu dick und zu klobig.

Achte beim Tuschen darauf, das meiste Produkt am Wimpernansatz aufzutragen. Durch die Wimpernlängen und Spitzen sollte die Mascara lediglich vorsichtig durchgezogen werden.

In folgendem Video siehst Du Schritt-für-Schritt, wie Du klumpfreie Wimpern schminkst:

5. Mascara richtig schichten

Den meisten von uns reicht eine Schicht Mascara nicht aus. Vor allem wenn du dünne Wimpern hast, wünscht dir mehr Volumen. Verständlich und völlig legitim! Damit alles schön getrennt aussieht, solltest du die zweite Schicht niemals auf ganz trockene getuschte Wimpern auftragen. Die Härchen sind dann sehr starr und nehmen Mascara nicht mehr gut auf – ein unnatürlicher Look droht!

Besser wird das Ergebnis, wenn die erste Schicht noch nicht ganz durchgetrocknet ist. Fahre nochmals vorsichtig über den Wimpernansatz und bedecke Längen und Spitzen kaum, um Fliegenbeine zu verhindern.

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6. Gerade nach oben ziehen

Fehler Nr. 6: Auf die Zickzack-Bewegung verzichten und die Mascara einfach schnurstracks nach oben wegziehen.

In diesem Artikel haben wir Dir bereits verraten, warum es beim Tuschen wichtig ist, das Bürstchen hin und her zubewegen. Du erwischst dadurch wirklich alle Härchen und kämmst die Tusche schön in die Wimpern ein, statt sie einfach draufzuschmieren. Also: Immer schön die Zickzack-Bewegung beibehalten!

7. Mehr ist nicht mehr

Last but not least: Trage nicht zu viel Produkt auf. Wenn Du mit dem Ergebnis der Mascara nicht zufrieden bist, solltest Du lieber die Mascara wechseln, anstatt Schicht für Schicht nachzulegen und auf mehr Länge zu hoffen.

Es gibt heutzutage so viele unterschiedliche Mascaras da draußen – eine davon wird Dir garantiert das Ergebnis schenken, was Du Dir wünscht. Wenn Du vor allem Länge möchtest, lohnt es sich, in eine Faser-Mascara zu investieren oder lose Wimpernfasern zu kaufen, die Du über die Mascara stäubst. Wenn Du ein Produkt gefunden hast, was genau zu dir passt, brauchst Du weniger Tusche und Fliegenbeine werden unwahrscheinlicher.

Nun weißt du, welche sieben No-Gos du beim Tuschen unbedingt vermeiden solltest, um verklebte Wimpern vorzubeugen. Weitere hilfreiche Tricks für ein überzeugendes Augen Make-up haben wir dir in diesem Artikel vorgestellt – dort haben wir die besten Profi-Tipps gesammelt

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