selbstbewusstsein aufbauen

Selbstbewusstsein aufbauen mit Deinen individuellen Stärken

Du fühlst Dich ab und an schwach und nicht wohl mit Dir selbst. Viel lieber wärst Du auch so offenherzig, gesellig und witzig wie Deine beste Freundin. Doch Du hast manchmal das Gefühl, dass Du einfach nicht aus Deiner Haut kannst. Du bist nunmal so wie Du bist.

Ich sage: Das ist auch gut so! Denn während Deine beste Freundin vielleicht viele Eigenschaften besitzt, die Du an ihrer Persönlichkeit schätzt, weiß sie wiederum Charaktereigenschaften an Dir zu schätzen, die Du vielleicht gar nicht bewusst wahrnimmst.

Jeder hat eine andere Persönlichkeit, wir sind alle individuell. Und doch kann man uns grob verschiedenen Persönlichkeitstypen zuordnen, die unsere Eigenheiten gut zu fassen wissen. Eine Studie hat jetzt eine neue Kategorisierung von Persönlichkeitstypen ermöglicht. Zu welchem Typ gehörst Du?

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Um welche Studie handelt es sich?


Forscher der Northwestern University in Chicago haben dank eines Online-Fragebogens 1,5 Millionen Persönlichkeitsmerkmale abfragen können.

Die Ergebnisse haben es möglich gemacht, vier neue Persönlichkeitstypen herauszuarbeiten.

Jeder dieser Perslnlichkeitstypen besitzt seine ganz eigenen Stärken und Schwächen.

Schau Dir diese vier Persönlichkeitstypen an! Das wird Dein Selbstbewusstsein aufbauen und Dir ganz neue Perspektiven auf Dein eigenes Ich geben.

Selbstbewusstsein aufbauen: Worauf basieren diese neuen Persönlichkeitstypen?

In der Wissenschaft wurden bereits fünf Charaktereigenschaften anerkannt. Sie werden auch „The Big Five“ genannt. Darunter fallen Eigenschaften wie:

  • Offenheit
  • Gewissenhaftigkeit
  • Empathie
  • Geselligkeit
  • Verletzlichkeit

Je nachdem, bei welchen dieser Eigenschaften Du auffällige Abweichungen zeigst, wirst Du unter einem der vier Persönlichkeitsstufen eingeteilt.

Wichtig: Kein Persönlichkeitstyp ist besser oder schlechter als der andere. Jeder hat seine Schwächen und Stärken! Wer seine Persönlichkeit kennt, kann an seinen Schwächen bewusster arbeiten und seine Stärken weiter ausbauen.

Idealerweise hast Du einen Job, der perfekt zu Deinen Stärken passt. Mach dieses Quiz und finde heraus, ob Du mit Deiner Berufswahl richtig liegst.

Die vier neuen Persönlichkeitstypen

Der Durchschnittliche

Dieser Persönlichkeitstyp ist sehr interessant. Denn einerseits ist der Durchschnittliche neugierig und interessiert sich für Neues. Das zeigt eine gewissen Aufgeschlossenheit und Offenheit. Typisch für den durchschnittlichen Persönlichkeitstypen ist das Lesen von Reiseblogs und Abenteuern.

Wenn es allerdings hart auf hart kommt und man tatsächliche Entscheidungen treffen muss, bleibt der Durchschnittliche lieber bei Altbekanntem. Die verrückte Frisur findet man an anderen sehr schön, würde sich aber im Leben niemals dieselbe zulegen.

Charakteristisch ist für den durchschnittlichen Typ auch eine leichte emotionale Verletzlichkeit. Angst vor Zurückweisung und dem, was andere denken, prägen die Entscheidungsfindung. Man will sich nicht von der Masse abheben und lieber gemütlich mit dem Strom schwimmen.

Insgesamt sind mehr Frauen als Männer im durchschnittlichen Persönlichkeitstyp wiederzufinden.

Der Zurückhaltende

Anders als man vielleicht auf den ersten Blick denken könnte, sind zurückhaltende Persönlichkeiten emotional sehr stabil. Ihre ruhige Art wird oft mit einer schüchternen und ängstlichen verwechselt. Dabei sind sie das gar nicht unbedingt – sie halten sich bloß zurück.

Ihre Aufmerksamkeit ist zu einem großen Teil nach innen gelenkt. Die Analyse des eigenen Selbst und die Auseinandersetzung mit der eigenen Person, machen diesen Persönlichkeitstypen sehr aufmerksam.

Nach außen wirkt der Zurückhaltenden allerdings oft nicht aufgeschlossen und lustlos. Daher fällt es dem Zurückhaltenden auch nicht immer leicht Smalltalk zu führen.

Dennoch kann der Zurückhaltende aufgrund der ehrlichen Gewissenhaftigkeit und der Bereitschaft zu Kompromissen immer wieder bei anderen punkten. Ist das richtige Thema gefunden, blühen sie förmlich auf und unterhalten sich engagiert und interessiert.

Eine sehr attraktive Eigenschaft, die immer wieder begeistert. Da sich der zurückhaltende Typ auch nicht so oft angegriffen fühlt, gibt es selten Drama. Ein Persönlichkeitstyp, dessen Stärke im Inneren liegt und die er bei genauerem Hinsehen und Kennenlernen auch auf seine Umwelt überträgt.

In diesem Video wird Dir ein Test vorgestellt, der Dir viel über Deine Persönlichkeit verraten wird:

Selbstbewusstsein aufbauen: Das Vorbild

Das Vorbild ist ein Persönlichkeitstyp, der sich mit steigendem Alter immer häufiger wiederfindet. Im Grunde kann jeder Persönlichkeitstyp irgendwann zu einem Vorbild werden.

Sie zeichnen sich durch emotionale Stabilität und Selbstsicherheit aus. Wer zu den Persönlichkeitstypen Vorbild gehört, ist sich seiner selbst sicher – aber nicht auf eine arrogante, sondern selbstbewusste Art.

Typisch für Vorbilder ist ihre zuverlässige Art. Dabei sind sie gesellig und anderen gegenüber offen. Der Grund für diesen Pol der Ruhe ist meist: Lebenserfahrung.

Durch viele schwere Zeiten gegangen, weiß das Vorbild, dass das Leben kein Ponyhof ist. Aber durch das Überwinden dieser schweren Zeiten haben sie auch ein Vertrauen in ihre eigene Stärke gefunden. Aus den Fehlern gelernt, haut sie so schnell nichts mehr um.

Diese Lebenserfahrung macht das Vorbild auch empathischer als andere Persönlichkeitstypen. Man kann sich besser in Situationen einfühlen und mit Ratschlägen zur Seite stehen. Diese emotionale Intelligenz besitzen nur wenige intuitiv. Die meisten müssen sie im Laufe ihres Lebens erlernen.

Zu diesem Persönlichkeitstyp blicken viele auf und sehnen sich nach der emotionalen Stärke. Was nach außen ganz einfach und perfekt wirkt, hat aber eine Vergangenheit. Selbstbewusstsein aufbauen heißt eben auch sich seinen Ängsten zu stellen und sie zu überwinden.

Laut der Forscher der Northwestern University in Chicago werden mehr Frauen als Männer zu dem Persönlichkeitstyp Vorbild gezählt.

Um sich besser zu verstehen, hilft es sich intensiv mit seiner Persönlichkeit auseinanderzusetzen.
In dem Buch „So bin ich eben!“ von Stefanie Stahl findest Du eine Gebrauchsanweisung, die Dir dabei helfen wird, Dich selbst besser zu begreifen. Mit einem Persönlichkeitstest kannst Du Dich selber in eine der Kategorien einteilen und wirst erstaunt sein, wie nah dieser Test Deinem Charakter kommt.

Der Egozentriker

Der Egozentriker ist so ziemlich das Gegenteil vom zurückhaltenden Typ. Er ist extrovertiert, direkt und weiß was er will. Doch ist er auch sehr verschlossen, wenn es um neue Erlebnisse geht. Neue Erfahrungen sind ihm zu wieder, weil er sich dadurch verletzlich macht. Das widerspricht dem Selbstbild des Egozentrikers.

Daher wird relativ rücksichtslos das eigene Interesse durchgesetzt. Kompromissbereitschaft ist nur flüchtig vorhanden. Treffen zwei Egozentriker mit unterschiedlichen Vorstellungen aufeinander, ist Streit im Grunde genommen vorprogrammiert.

Die fehlende emotionale Intelligenz lässt nicht viel Raum für Empathie. Daher fällt es dem Egozentriker schwer sich in die Lage des Gegenübers zu versetzen.

Das ist ein guter Nährboden für viel Drama und Streit. Der egozentrische Typ fühlt sich schnell angegriffen und gekränkt. Anderen gegenüber nimmt er dabei aber keine Rücksicht – daher kann er auch sehr gut andere angreifen.

Diese rücksichtlose Art ist auch der Grund, weshalb der egozentrische Typ nicht unbedingt zuverlässig ist.

Die meisten Egozentriker sind Männer in jugendlichem oder jungen Erwachsenen Alter. Mit den Jahren werden sie allerdings immer weniger egozentrisch und lassen sich eher in einem der oben genannten Persönlichkeitstypen wiederfinden.

Eine große Stärke: Der egozentrische Typ setzt sich für sich ein. Er stellt seine Interessen nicht zurück. Daher erlebt er mit seiner Art oft auch mehr Erfolgserlebnisse, als zurückhaltende Menschen. Dieses Selbstbewusstsein mag zwar etwas übertrieben sein, ist aber an sich keine schlechte Eigenschaft.

Daher sind egozentrische Typen, die sich mit den Jahren empathischer zeigen, später sehr positive Vorbilder.

Selbstbewusstsein aufbauen: Persönlichkeitstypen verändern sich mit den Jahren

Nur weil Du jetzt eher zu einem Persönlichkeitstyp passt, heißt das nicht, dass Du Dein Leben lang dort einzuordnen bist.

Jeder verändert sich im Laufe seines Lebens. Wenn wir auf uns vor zehn Jahren zurückblicken, merken wir, dass wir nicht mehr dieselbe Person sind, die wir mal waren. Das ist ja das Schöne am Leben, alles ist im Fluss und hat das Potenzial sich zu entfalten.

Vielleicht steckst Du auch gerade in der Transformation von einem Persönlichkeitstyp zu einem anderen drin. Wenn Merkmale verschiedener Persönlichkeitstypen auf Dich zutreffen, ist das ein wichtiger Indikator dafür.

Natürlich sind diese Merkmale nicht in Stein gemeißelt und man kann auch nicht in wenigen Sätzen Deine gesamte Persönlichkeit charakterisieren. Dafür ist jeder einzelne von uns viel zu individuell und verschieden.

Persönlichkeitstests helfen uns lediglich uns selbst besser zu reflektieren und unsere Verhaltensweisen in einfache und wenige Worte zusammenzufassen.

Außerdem macht es auch einfach Spaß seine eigene Persönlichkeit zu bestimmen.

Welcher Persönlichkeitstyp bist Du?

Die Frage „Wer bin ich?“ kannst Du Dir selbst anhand von einfachen Fragen beantworten. Die Frage: „Was ist Dir wichtig?“ zeigt Dir Deine Werte und definiert, wer Du gern sein willst. Das verrät sehr viel über Dich und Deine Persönlichkeit. Weitere Fragen dieser Art und was sie über Dich aussagen findest Du in unserem Selbstfindungs-Guide „Selbstfindung: Wer bin ich?“.

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