schlechte Gewohnheiten loswerden

Schlechte Gewohnheiten loswerden: Tipps für jede Persönlichkeit

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Rauchen, Süßigkeiten, zu wenig Schlaf: Schlechte Gewohnheiten loswerden ist gar nicht so leicht. Unser Wille scheint gegen den inneren Schweinehund immer wieder zu verlieren. Wie können wir uns an unsere Vorsätze halten?

Wissenschaftler sagen: Das kommt ganz auf deine Persönlichkeit an! Die Lösung sieht für jeden anders aus, je nachdem, welchen Charakter du hast. Glenn Sullivan, Psychologie-Professor aus Virginia, gibt in diesem Essay wertvolle Tipps, die wir dir hier vorstellen möchten.

Natürlich besteht unsere Persönlichkeit aus vielen verschiedenen Facetten. Achte einfach darauf, was bei dir überwiegt und wo du dich selbst wiedererkennt. Wichtig dabei: Kein Charakter-Merkmal ist besser oder schlechter.

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1. Schlechte Gewohnheiten loswerden: Wie offen bist du?

Menschen, die sehr offen an Neues herangehen, können mit Veränderungen im Allgemeinen gut umgehen. Schlechte Gewohnheiten loswerden – das sollte als eine Art Challenge angesehen werden. Als neue Erfahrung, die spannend werden könnte.

Wenn du dich als aufgeschlossenen Menschen siehst, solltest du allerdings nicht bloß mit der schlechten Angewohnheit aufhören. Am besten du ersetzt sie mit einer neuen Aktivität oder einem neuen Hobby. Probiere ruhig verschiedene Sachen aus! So wird es dir viel leichter fallen, dich an deinen Vorsatz zu halten. Und wer weiß – vielleicht entdeckst du nebenbei noch ganz neue Talente!

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Du bist eher wenig offen und hältst gerne an Traditionen fest? Eine alte, gewohnte Routine zu durchbrechen, fällt dir vermutlich besonders schwer. Deshalb solltest du unbedingt jeden kleinsten Schritt in Richtung Ziel würdigen. Was noch hilft: Am besten du ersetzt die alte Routine mit einer neuen Routine, bei der du zur gleichen Zeit das Gleiche tust.

Statt nach dem Aufstehen wie gewohnt auf den Snooze-Button zu drücken, baust du dir eine perfekte Morgenroutine zusammen, an die du dich jeden Morgen halten kannst. Hier haben wir dir bereits ein paar Anregungen dazu gegeben, um perfekt in den Tag zu starten.

Laut Wissenschaftlern zählt der Grad der Aufgeschlossenheit zu einem der fünf wichtigen Merkmale (Big Five), die eine Persönlichkeit definieren. In folgendem Video erfährst du mehr zu diesem Konzept.

2. Wie gewissenhaft bist du?

Gewissenhafte Menschen haben eine gute Selbstkontrolle, arbeiten sehr genau und zielgerichtet. Du bist selbst ziemlich gewissenhaft? Dann hast du sehr gute Chancen, die schlechte Gewohnheit loswerden zu können.

Dein Pflichtbewusstsein kann dich dazu anspornen, die Veränderung tatsächlich durchzuziehen. Um dich zu motivieren, solltest du deine Fortschritte täglich festhalten. Dazu eignen sich sogenannte Erfolgsjournals, in denen du deinen Fokus täglich neu schärfen kannst. Hier findest du einen perfekten Planer zur Motivationssteigerung.

Weniger gewissenhafte Menschen können Impulse schwerer unterdrücken. Du lebst im Jetzt und denkst eben nicht so sehr an die Konsequenzen deines Verhaltens.

Erkennst du dich wieder? Es wird dir enorm helfen, dich gar nicht erst in Versuchung zu bringen. Das bedeutet: Der Wecker steht außer Reichweite, damit du den Snooze-Knopf gar nicht erst drücken kannst. Ein Personal Trainer hilft dir dabei, deine Fitnessziele einzuhalten. Zigaretten werden aus deiner Wohnung verbannt.

Ganz wichtig ist dann aber auch, sich selbst Fehler zu erlauben und nicht zu streng zu sich zu sein. Einen Vorteil haben weniger gewissenhafte Menschen allerdings noch: Sie sind eher in der Lage, eine schlechte Gewohnheit von heute auf morgen aufzugeben.

3. Wie extrovertiert bist du?

Extrovertierte Personen schöpfen Energie, wenn sie sich in einer Gruppe von Menschen befinden. Sie lieben den Austausch und sind darauf bedacht, was ihre Umgebung von ihnen hält. Wer als geselliger, extrovertierter Mensch ein Laster aufgeben will, sollte also ganz genau darauf achten, mit wem er sich trifft. Du willst das Rauchen aufgeben? Dann meide lieber Raucherbars und Rauchergrüppchen. Sie könnten dich dazu bringen, rückfällig zu werden.

Was dir besonders helfen kann, ist Gleichgesinnte zu finden. Wenn im Freundeskreis keiner ist, mit dem du die Veränderung teilen kannst, solltest du dich im Internet umsehen. Dort gibt es zahlreiche Supportgruppen, die dich motivieren werden.

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Introvertierte Menschen sind weniger leicht von den Meinungen anderer beeinflussbar. Selbst wenn alle auf dich einreden, doch endlich mit dem Rauchen aufzuhören – als introvertierte Person bist du ziemlich resistent. Autonomie ist dir wichtig. Was dir helfen wird, schlechte Gewohnheiten aufzugeben, ist dich auf deine Ziele und deine individuellen Wünsche zu fokussieren.

Warum willst du aufhören zu rauchen? Wie würde dein Leben aussehen, wenn du es geschafft hättest? Was wird sich verbessern? Halte an diesen positiven Zukunftsvisionen fest, am besten schriftlich – sie werden dich inspirieren.

4. Wie empathisch bist du?

Ein weiteres Merkmal, das unsere Persönlichkeit auszeichnet, ist die Fähigkeit der Empathie. Wissenschaftler bezeichnen das auch als „Verträglichkeit“. Manche von uns sind kooperationsbereiter, als andere. Ihnen ist es besonders wichtig, Rücksicht zu nehmen – auf ihre Mitmenschen oder auf die Umwelt. Manchmal geht das sogar so weit, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse komplett zurückstellen – das Problem von zu viel Empathie.

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Bist du eine empathische Person? Dein großer Motivationsfaktor kann es sein, dir die Folgen deines Lasters auszumalen. Und zwar für deine Mitmenschen! Vielleicht ernährst du dich nicht so gesund, wie du es eigentlich gerne tun würdest. Was könnte das für Folgen für deine Familie haben? Für deine (zukünftigen) Kinder? Eine unausgewogene Ernährung kann schließlich einige Krankheiten hervorrufen. Für empathische Menschen kann es den Unterschied in der Motivation machen, wenn sie nicht nur an die eigenen Wünsche denken.

Etwas durchziehen, weil es uns nicht zugetraut wurde – das ist typisch für weniger empathische Menschen. Sie können dadurch motiviert werden, etwas zu schaffen, was noch kein anderer geschafft hat. Und sie möchten sich beweisen. Warum nicht eine Wette mit einer guten Freundin abschließen, um zu zeigen, dass du das Laster wirklich ablegen kannst?

5. Schlechte Gewohnheiten loswerden: Wie emotional stabil bist du?

Wie reagierst du, wenn eine stressige Situation aufkommt?

Wer eher neurotische Züge hat, reagiert sehr emotional und getroffen. Wer schlechte Gewohnheiten loswerden will, kann es besonders schwer haben. Die Veränderung wird als sehr belastend wahrgenommen. Hier kann es helfen, an der grundsätzlichen emotionalen Stabilität zu arbeiten. So wirst du mit Stress ruhiger umgehen, wodurch auch das Risiko von Rückfällen sinkt.

In diesem Artikel haben wir dir verraten, wie du mentale Stärke aufbauen kannst.

„Das Laster abzulegen, war einfacher als gedacht!“ Ein Satz, der von einer weniger neurotischen Person kommen könnte. Ein solcher Mensch wird nicht so schnell aus der Ruhe gebracht. Veränderungen fallen ihm leicht. Dir deine eigene Stärke bewusst zu machen und dich daran zu erinnern, dass du keine schwache Person bist, kann motivierend wirken.

Auf der anderen Seite: weniger neurotischen Menschen machen Warnungen und mögliche negative Folgen ihrer schlechten Angewohnheit weniger Angst (zum Beispiel Warnhinweise und abschreckende Bilder auf Zigarettenpackungen).

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Schlechte Gewohnheiten loswerden

Fazit: Es gibt nicht die eine richtige Methode, um schlechte Gewohnheiten loswerden zu können. Je nach Persönlichkeit, funktioniert die eine Art besser, als die andere.

Schlechte Gewohnheiten loswerden: Wenn du mehr über die verschiedenen Persönlichkeitsmerkmale erfahren möchtest, solltest du das Buch „Big Five – Sich selbst und andere erkennen“ von Thomas Saum-Aldehoff lesen. Darin erfährst du viel über deinen eigenen Charakter und kann andere viel besser einschätzen.

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