Beziehungsprobleme

Beziehungsprobleme: Sind Selbstzweifel der Grund?

Betrügen, Lügen, Manipulieren – das sind klare, offensichtliche No-Gos in Partnerschaften. Aber manchmal sind es kleine, unterbewusste Dinge, die zu Beziehungsproblemen führen. Allen voran: Selbstzweifel!

Gefährden Selbstzweifel gerade Deine Beziehung? Werden persönlichen Konflikte gerade zu Konflikten in der Partnerschaft? Ist vielleicht gar nicht der Partner das Problem? Wie Du das erkennen kannst und was dagegen hilft, erfährst Du jetzt.

Deshalb ist es so wichtig, Selbstzweifel zu erkennen

Die Stimmung ist nicht gut, Du bist nicht mehr zufrieden. Wenn es in der Beziehung kriselt, neigen wir dazu, mit dem Finger auf unser Gegenüber zu zeigen. Dann heißt es: „Du machst mich nicht glücklich.“ „Du machst nicht genug für mich.“ „Du bist nicht für mich da.“ „Du achtest nicht auf mich“. Hand aufs Herz: Den Grund für unsere negativen Gefühle suchen wir oft bei anderen und selten bei uns selbst.

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Wir fühlen uns nicht gut genug, nicht sicher, nicht zufrieden und machen unseren Partner mitverantwortlich. Die Person, die uns eben sehr nahesteht.

Dabei ist es doch so: Ob wir uns gut fühlen oder nicht, liegt vor allem an uns selbst. Natürlich beeinflusst unsere Umgebung, wie wir uns fühlen. Aber für unser Glück, die eigene Zufriedenheit, und das Selbstwertgefühl ist keiner sonst verantwortlich, außer uns selbst. Selbstverantwortung statt Opferrolle!

Wenn sich Selbstzweifel in Beziehungsprobleme verwandeln

Je mehr wir an uns selbst zweifeln, desto mehr geben wir auch anderen Grund dafür. Unsere persönlichen Selbstzweifel können dazu führen, dass wir eigene Probleme oder Minderwertigkeitsgefühle in die Beziehung hineintragen, die dann für schlechte Vibes sorgen. Und wie Wissenschaftler beweisen könnten, ist Negativität wie Gift für die Partnerschaft.

Das Problem im Alltag ist leider oft, dass wir uns gar nicht bewusst sind, wenn wir unsere eigenen Probleme zu Beziehungsproblemen machen. Deshalb lohnt es sich, einen genaueren Blick auf die Partnerschaft zu werfen.

Bevor wir kritisieren „Du machst mich nicht glücklich, Du machst nicht genug für mich“ könnten wir uns fragen: „Was mache ich eigentlich für mich, um glücklich zu sein? Mache ich selbst genug für mich selbst?“ Unser Partner sollte uns natürlich unterstützen, aber ein starkes Selbst aufzubauen, auf das wir stolz sind – das liegt an uns!

Selbstzweifel-Test: Erkennst Du Dich wieder?

Um zu erkennen, ob Selbstzweifel der Grund für Eure Beziehungsprobleme sind, solltest Du die aktuelle Lage analysieren. Lies Dir zunächst folgende sechs Statements durch – erkennst Du Dich in diesen Aussagen wieder?

  1. Ich beschwere mich oft, anstatt nach etwas zu fragen.
  2. Es fällt mir schwer, mich selbst zu schätzen.
  3. Ich nehme mir nicht so viel Zeit für mich selbst.
  4. Ich bin in letzter Zeit nicht so gut drauf.
  5. Ich habe das Gefühl, dass es in der Beziehung zu selten um mich geht.
  6. Ich fühle mich in der Partnerschaft unterlegen.
  7. Wenn keine dieser Aussagen auf Dich zutrifft, sind Selbstzweifel womöglich nicht Euer Problem. Stimmst Du vielen Aussagen zu, könnten Selbstzweifel erheblich zu Euren Konflikten beitragen.

Mehr Selbstverantwortung in Beziehungen – das ist auch das Thema vom Buch „Beziehungsprobleme gibt es nicht“ von Ralf Giesen , der einen interessanten Zusammenhang zwischen eigenen Glaubensätzen und Partnerschaften darstellt.

Weniger Selbstzweifel, bessere Beziehungen

Je mehr wir mit uns selbst im Reinen sind, desto besser wird auch die Partnerschaft laufen. Alle Beziehungen bessern sich, wenn wir uns gut fühlen. Denn erst wenn wir uns selbst lieben, schätzen und annehmen, können das auch andere tun.

Mach den Test: Feile an Deinem Selbstwertgefühl, arbeitete gegen Deine Selbstzweifel und sieh, wie sich Deine Partnerschaft verbessert.

Einen guten Überblick zum Thema Selbstzweifel und Selbstwertgefühl bietet Dir folgendes Video:

Was Du SOFORT gegen Selbstzweifel tun kannst

Mal eben einfach alle Selbstzweifel loswerden und mit unbändigem Selbstbewusstsein durchs Leben spazieren – schön wär‘s! Oft haben unsere Selbstzweifel eine lange Geschichte und sind irgendwo in unserer Vergangenheit verankert. Die Vergangenheit können wir natürlich nicht mehr ändern – wie wir mit ihr umgehen, aber schon.

Es gibt einige Möglichkeiten, Selbstzweifel an den Kragen zu gehen und langfristig ein stärkeres Selbstwertgefühl aufzubauen. Jedes Mal, wenn Du eine der folgenden vier Maßnahmen anwendest, baust Du Deine Selbstzweifel Stück für Stück ab und gewinnst an Selbstvertrauen.

Meditation gegen tiefe Selbstzweifel

Warum fällt es uns eigentlich so schwer, Selbstzweifel loszuwerden? Ganz einfach: Sie sind in unserem Unterbewusstsein verankert. Deshalb kannst Du Dir auch noch so oft ganz bewusst „ich liebe mich“ sagen – es fühlt sich dennoch nicht richtig an. Die Message muss im Unterbewusstsein ankommen, wenn sie wirken soll.

Wie gut, dass es eine sehr simple Methode gibt, um Dein Unterbewusstsein zu erreichen! Sie lautet: Meditation!

Durchs Meditieren kannst Du zu Deinem Unterbewusstsein durchdringen und neue Denkmuster aufbauen. Das ermöglicht der besondere Entspannungszustand, der beim Meditieren entsteht.

Wirklich wirksame Meditationen für weniger Selbstzweifel und mehr Selbstliebe findest Du hier .

Sport für mehr Glücksgefühle

Selbstzweifel führen häufig zu einem Stimmungstief, wodurch es schwerfällt, die schönen Seiten zu sehen – an uns und um uns herum. Manchmal hilft schon ein kleines Hoch, damit wir uns wieder etwas besser fühlen.

Wissenschaftler konnten nachweisen, dass vor allem Sport Glückshormone im Körper freisetzt. Vorausgesetzt, er ist nicht zu intensiv und stressig.

Wenn wir uns bewegen, wird im Körper das Glückshormon Serotonin freigesetzt. Wir fühlen uns besser und zufriedener, Selbstzweifel schwinden. Der Effekt ist noch stärker, wenn wir uns in der Natur befinden.

Weitere wissenschaftliche Erkenntnisse für mehr Glücksgefühle haben wir Dir außerdem in diesem Artikel vorgestellt.

Dinge vermeiden, die Selbstzweifel auslösen

Wissenschaftler haben erwiesen, dass es bestimmte Gewohnheiten gibt, die Dein Selbstwertgefühl mindern. Wer diese nicht aufgibt, riskiert Selbstzweifel, die immer größer werden und Partnerschaften belasten können.

Dazu gehört zum Beispiel das Phänomen des Ja-Sagers. Bist Du jemand, der selten Grenzen setzt und schlecht NEIN sagen kann, weil Du Dein Gegenüber nicht verletzen willst? Eine Studie zeigte, dass ein solches Verhalten die Zufriedenheit in der Partnerschaft und die allgemeine Lebensqualität drastisch vermindert.

Wer Selbstzweifel verringern möchte und die eigene Zufriedenheit steigern will, sollte sich also trauen, nicht immer zuzustimmen.

Welche Gewohnheiten Du sonst noch aufgeben solltest, um ein starkes Selbstwertgefühl aufzubauen, erfährst Du hier.

Fazit: Beziehungsprobleme kosten uns Kraft und Zeit. Doch manchmal lohnt es sich, nicht alles sofort hinzuschmeißen, wenn es kriselt – auch wenn wir uns heute in einer Zeit befinden, in welcher der nächste Partner nur einen Swipe nach rechts entfernt ist (Tinder ist immer noch die beliebteste Dating-App ). Wir könnten etwas vorschnell aufgeben und es anschließend bereuen. Menschen sind schließlich keine Auto-Ersatzteile, die sich einfach austauschen lassen.

Fakt ist: Wir können unser Gegenüber nicht ändern – nur uns selbst. Deshalb lohnt es sich, das eigene Denken und Verhalten zu hinterfragen. Und vielleicht steckt hinter der Beziehungskrise in Wahrheit nur eine persönliche Krise, die uns die Sicht auf das Wesentliche vernebelt hat!

Nicht vergessen: Auch Dein Partner kann das Problem haben, dass seine Selbstzweifel die Beziehung gefährden können!

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3 Idee über “Beziehungsprobleme: Sind Selbstzweifel der Grund?

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