Was tun bei fettiger Haut

Was tun bei fettiger Haut? 6 Fehler, die Du vermeiden solltest

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Jedes Mal, wenn Du in den Spiegel siehst, bist Du genervt. Schon wieder glänzt die Haut – dabei wurde sie doch erst vorhin abgepudert! Eine typische Situation bei fettigen Hauttypen, bei denen die Talgdrüsen im Gesicht überaktiv sind. Schnell bildet sich ein Fettfilm und das Risiko für Unreinheiten steigt. Was tun bei fettiger Haut?

Durch ein paar Pflege- und Make-up Tricks wirkt der Teint deutlich matter. Beachte einfach folgende sechs No-Gos, um Dein Hautbild zu verbessern.

1. Du wäschst die Haut zu häufig

Vom Gefühl her würdest Du Deine Haut wahrscheinlich gerne öfter waschen. Denn ein öliger Film kann sich unangenehm anfühlen. Aber Vorsicht: Genau hier liegt der Fehler. Ein zu häufiges Waschen solltest Du bei fettiger Haut nämlich unbedingt vermeiden!

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Beim Waschen entziehst Du der Haut Feuchtigkeit und entfernst natürliche Fette. Und genau das regt die Talgdrüsen an, aktiver zu werden. Die Folge: Noch fetttigere Haut, die noch stärker glänzt.

Reinige das Gesicht maximal zwei Mal am Tag – morgens und abends. Am besten Du nutzt dafür ein Reinigungsprodukt, was die Haut nicht zu sehr austrocknet, sonst fettet sie schneller nach.

2. Du benutzt keine Tagescreme

Deine Haut produziert mehr Öl, als gewöhnlich. Die erste Reaktion ist deshalb vielleicht, komplett auf die Tagescreme zu verzichten – schließlich ist schon genug Feuchtigkeit vorhanden, richtig?

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Falsch! Auch ölige Haut braucht Pflege. Unsere Haut benötigt nämlich zwei Komponenten: Wasser und Fette. Als öliger Hauttyp hast Du wahrscheinlich kein Problem mit dem richtigen Ölgehalt (im Gegenteil zu trockener Haut). Aber dennoch kann der Wassergehalt Deiner Haut sehr gering ausfallen.

Deshalb solltest Du unbedingt eine Creme anwenden, die den Wassergehalt der Haut erhöht, ohne sie schneller nachfetten zu lassen. Viele Cremes für ölige Haut enthalten außerdem zusätzliche Wirkstoffe, welche die Überproduktion der Talgdrüsen regulieren. Darauf solltest Du nicht verzichten!

Die Tagespflege „Dea Dia“ von Edelfrau ist ein gutes Beispiel für eine leichte Creme, welche die Haut nicht öliger macht und dennoch ausreichend pflegt. Sie enthält Hyaluronsäure, die Wasser über Stunden in der Haut speichert, wodurch der Teint glatter und frischer aussieht. Perlenextrakte sorgen außerdem dafür, dass der Teint länger matt bleibt.

Einen weiteren wirksamen Tipp bei fettiger Haut siehst Du auf dem Kanal von „Get Healthy With Me“:

3. Du verwendest Kosmetik mit Inhaltsstoffen, welche die Poren verstopfen

Wer zum Team ölige Haut gehört, hat im Vergleich zu anderen Hauttypen viel häufiger mit verstopften Poren zu kämpfen. Die Folgen sind Mitesser oder Pickel, die der Haut ein unebenes Aussehen verleihen. Verstopfte Poren entstehen durch Talg, der nicht richtig abfließen kann. Da Deine Haut übermäßig viel Talg produziert, ist die Wahrscheinlichkeit auch höher, dass Poren verstopfen. Und wenn das passiert, wird die Haut häufig noch öliger.

Ein typisches Beispiel für komedogene Inhaltsstoffe wären Silikone und Mineralöle.

Durch folgende zwei Tipps kannst Du verstopfte Poren vermeiden:

Nutze nicht-komedogene Produkte

Bestimmte Inhaltsstoffe sind dafür bekannt, Poren zu verstopfen. Man bezeichnet sie als „komedogen“ – sie lagern sich in den Poren ab und verursachen oder begünstigen die Entstehung von Unreinheiten aller Art. Deshalb solltest Du unbedingt auf nicht-komedogene Stoffe setzen.

Diese erkennst Du leicht: Produkte wie Make-ups, Cremes oder Reiniger werden als „nicht-komedogen“ gekennzeichnet, wenn sie keine Inhaltsstoffe enthalten, welche die Poren verstopfen.

Das Make-up „Synchro Skin“ von Shiseido ist zum Beispiel nicht-komedogen und perfekt für ölige Haut geeignet.

Setze auf Salicylsäure-Cremes

Auch bei der Pflege kannst Du einiges tun, um die Poren rein zu halten. Cremes mit Salicylsäure beugen Talgansammlungen vor und helfen auch bei bestehenden Mitessern. Sie bewirken, dass der Talg besser abfließt. Dadurch wird nicht nur die Haut matter – auch die Poren werden mit der Zeit immer feiner!

Eine gute und günstige Salicylsäure-Creme gibt es zum Beispiel von Paula’s Choice.

4. Du nutzt zu viele austrocknende Produkte

Egal ob Gesichtswasser, Make-up Primer oder Puder: In jedem Kosmetikprodukt können sich austrocknende Substanzen verstecken. Bestimmte Alkohole zum Beispiel. Sie können den natürlichen Säureschutzmantel der Haut angreifen, wodurch der Teint aus der Balance gerät. Die Folge: Ein fleckiges Aussehen und eine übermäßige Ölproduktion.

Je häufiger Du der Haut die natürlichen Fette entziehst, desto schneller wird sie nachfetten. Deshalb solltest Du aggressive Produkte unbedingt vermeiden. Du willst die Haut nicht austrockenen – eher ausbalancieren.

Checke doch mal, ob in der Inhaltsstoffe-Liste Deiner Kosmetikprodukte folgende Alkohole enthalten sind: Alcohol denat., Ethyl Alcohol, Methanol, Isopropyl Alcohol, SD Alcohol und Benzyl Alcohol.

Hast Du sie entdeckt? Dann ist es Zeit, das Produkt zu wechseln.

5. Du benutzt das falsche Make-up

Du bemerkst, dass Deine Haut viel stärker glänzt, wenn Du Make-up benutzt? Dann greifst Du sehr wahrscheinlich zur falschen Foundation. Das richtige Produkt für ölige Haut sollte nicht nur nicht-komedogen sein – auch eine ölfreie Formulierung ist wichtig.

Es gibt zwei Gruppen von Foundations. Die einen enthalten pflanzliche Fette, die den Auftrag erleichtern sollen und der Haut ein gewisses Strahlen schenken sollen. Ölhaltige Foundations sind aber eher für trockene Haut geeignet, die durch ihren geringen Fettgehalt ruhig zusätzliche Öle vertagen kann.

Ölige Hauttypen sollten aber lieber auf eine ölfreie Variante setzen – sie wird garantiert länger halten.

Ein echter Geheimtipp bei fettiger Haut ist außerdem Mineral Make-up. Diese bestimmte Foundation-Art sieht aus wie ein loses Puder, deckt aber genauso stark, wie ein übliches Make-up. Die enthaltenen Mineralien wirken Ölglanz entgegen und sorgen dafür, dass der Teint besonders lange matt bleibt.

Hier haben wir Dir unsere Mineral Make-up Favoriten vorgestellt.

6. Du lässt Stress die Überhand gewinnen

Was tun bei fettiger Haut? Mehr relaxen! Wissenschaftler haben einen Zusammenhang zwischen unserem Stresslevel und der Talgproduktion im Gesicht festgestellt. Wenn wir uns gestresst fühlen, steigt der Pegel an Cortisol an – unserem natürlichen Stresshormon. Dieses Hormon regt die Talgdrüsen an, aktiv zu werden. Die Folge: Ölglanz!

Wenn Du Dir mattere Haut wünschst, solltest Du also öfter mal entspannen und zur Ruhe kommen. Hier haben wir Dir mehrere Möglichkeiten präsentiert, die Dich in 30 Minuten entspannen lassen.

Fazit: Mit den richtigen Pflege- und Make-up Produkten kannst Du ölige Haut in Balance bringen. Vermeide dieses sechs No-Gos, damit Deine Haut matter bleibt.

Übrigens: Die beste Pflege-Routine für ölige Haut findest Du hier!

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