stress abbauen

Stress abbauen: Was Du laut Experten sofort aufgeben solltest!

„Ich bin eine Frau. Ich kann Multitasking!“ Na, auch schon mal gesagt oder gedacht? Ich muss zugeben, dass ich diese Phrase schon des Öfteren stolz in die Runde geworfen habe.

Unwissend, dass Frau – oder Mann – mit dieser Fähigkeit eigentlich nicht prahlen sollte. Denn sie macht auf Dauer krank!

Multitasking bedeutet, gleichzeitig verschiedene Aufgaben zu erledigen. Und Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, dass das unserem Gehirn schadet. Und unserer Gesundheit!

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Was steckt dahinter?

Erfahre jetzt, warum Du auf Multitasking verzichten solltest, wenn Du Stress abbauen willst.

Warum wir Multitasking feiern


Der Begriff Multitasking kommt eigentlich aus dem IT-Bereich. Es ging ursprünglich darum, Computer soweit zu optimieren, dass zahlreihe Dinge gleichzeitig ablaufen konnten.



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Stell Dir vor, du könntest Deine Emails erst lesen, nach dem Du den Song zu Ende gehört hast – no way! Klarer Nutzen: Zeitersparnis.

Was die Technik kann, können wir schon lange. Bügeln, nebenbei Telefonieren und immer mal wieder die Suppe umrühren – drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen! Warum sollte man die Dinge nacheinander machen?

Klare Antwort: Weil Du Dich dann besser fühlst und effektiver bist!

Es gibt eben doch Unterschiede zwischen einem Computer-Prozessor und einem menschlichen Gehirn. Und die sind ganz schön gravierend.

Was Multitasking im Gehirn verändert

Das Thema Multitasking ist in der Wissenschaft gut erforscht. Vor allem die Auswirkungen auf unseren Denkapparat wurden in vielen Studien analysiert.

Wissenschaftler der Universität Michigan entdeckten zum Beispiel, dass die Produktivität um rund 40 Prozent herabgesenkt wird, wenn wir versuchen mehrere Dinge auf einmal zu erledigen.

Das passt zu Studien der Universität Standford. Dort fand man heraus, dass krasse Multitasker Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren, die wichtigsten Informationen herauszufiltern und sich später schlechter an relevante Aspekte erinnern konnten.

Multitasker brauchten außerdem länger, um alle Aufgaben abzuschließen und machen mehr Fehler.

Von wegen Zeitersparnis!

Das Gehirn kann eben nur eine Aufgabe richtig machen. Es hat nicht die Kapazität, zwei Dinge parallel perfekt zu erledigen.

Einen guten Überblick zu den Folgen von Multitasking findest Du in diesem Video:

Multitasking erhöht den Stresspegel

Die Überlastung, die beim Multitasken entsteht, überfordert das Gehirn. Wir springen von einem Gedanken zum nächsten, was unseren Denkapparat ermüdet.

Und das spüren wir – den Fokus und die Konzentration zu halten, wird immer anstrengender. Wir fühlen uns ständig gestresst und sind leicht irritierbar.

Das Stresshormon Cortisol ist ständig erhöht, wenn wir uns dauernd und überall fürs Multitasken entscheiden.

Und Dauerstress wird in Verbindung mit zahlreichen Herz-Kreislauferkrankungen gebracht. Ziemlich gefährlich!

Entscheidungsmüdigkeit durch Multitasking

Experten haben außerdem ein Phänomen entdeckt, dass sich „decision fatique“ nennt – zu Deutsch Entscheidungsmüdigkeit.

Das beobachteten sie vor allem bei Menschen, für die Multitasking zur Tagesordnung gehört.

Ihr Gehirn ist konstanter Anstrengung ausgesetzt. Dadurch entsteht dann eine „Entscheidungsmüdigkeit“ – bedeutet: sie treffen jetzt andere Entscheidungen, als sie treffen würden, wenn das Gehirn ausgeruht wäre.

Plötzlich fällt es Dir schwer, zu entscheiden, was Du heute anziehen möchtest, was Du Essen möchtest, was Du kaufen möchtest.

Am Ende wird einfach irgendetwas gewählt – aber das ist dann nicht unbedingt die beste Entscheidung gewesen. So wird’s eben doch Fast Food anstatt einem gesunden Dinner. Die einfache Lösung, anstatt der richtigen.

Multitasking wirkt sich also nicht nur kurzfristig negativ aus, in dem wir uns gestresst fühlen.
Es verändert unsere Entscheidungsfähigkeit und das beeinflusst unser gesamtes Leben!

Und genau deshalb ist es wichtig, lieber darauf zu verzichten.

Stress abbauen: Warum Du auf Multitasking verzichten solltest

Wer langfristig Stress abbauen will, muss auf Multitasking verzichten. Neben dem Gefühl von weniger Stress, bietet der Verzicht auf Multitasking auch noch einen ganz großen Vorteil: Du kannst mehr Qualität bringen – es gibt keine halben Sachen mehr!

Sich schnell einen Kaffee holen und beim Rückweg eine wichtige Email verfassen – ein typisches Szenario. Wer sich auf Multitasking verlässt, nimmt leider in Kauf, alles nur halb so gut zu machen.

Du brauchst länger für die Email, weil Du Dich öfter vertippst. Vielleicht vergisst Du sogar wichtige Aspekte, weil Du nicht einhundertprozentig bei der Sache bist. Und den Kaffee kannst Du so auch nicht richtig genießen.

Alles nur halb so gut, alles nur halb so schön!

Wie Du jetzt weißt, ist es ein Trugschluss, dass wir durch Multitasking schneller sind. 40 Prozent weniger produktiv! Das bedeutet zwangsläufig, dass wir weniger effektiv sind.

Erledigst Du eins nach dem anderen, kannst Du Dir sicher sein, dass dabei die bestmögliche Qualität entsteht. Du bist mehr bei der Sache und übersiehst nichts Wichtiges.

Konzentration, Organisation und Aufmerksamkeit: Alles wird sich verbessern, wenn Du aufs Multitasken verzichtest!

 

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Multitasking vermeiden mit diesen Tipps

Mach’s Deinem Gehirn einfach und gewöhne Dir das Multitasking ab. Hier kommen fünf einfache Tipps, die Dich dabei unterstützen werden.

1. Schaffe Prioritäten. Kläre für Dich, was die wichtigste Aufgabe ist, um die Du Dich gerade kümmern musst. Fang direkt mit der schwersten Aufgabe an – sonst riskierst Du Aufschiebeverhalten.

Hier haben wir Dir hilfreiche Ratschläge gegeben, wie Du das Prioritäten setzen lernen kannst.

2. Setze Dir Zeitlimits. Wir verlassen uns aufs Multitasking, weil wir unbedingt Zeit sparen möchten. Jetzt weißt du, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Dennoch bleibt der Wunsch natürlich bestehen, Dinge zügig zu erledigen.

Wenn Du viel zu tun hast, helfen Zeitlimits weiter. Lege fest, bis wann Du was erledigt haben möchtest. So verlierst Du Dich nicht in einer Aufgabe und nichts bleibt liegen.

Weniger Stress durch bessere Organisation

3. Lass Dich nicht ablenken. Eine SMS oder eine E-Mail unterbrechen unseren Workflow. Mal kurz auf die Mail antworten und dann mit der anderen Aufgabe weitermachen? Schon sitzt Du wieder in der Multitasking-Falle.

Lieber zu festen Zeiten ins Email Postfach gucken – nicht zwischendurch auf die Schnelle.

4. Stress abbauen durch bewusste Pausen: Wenn wir viel zu tun haben, würden wir am liebsten durcharbeiten. Los los, Keine Zeit zum Beine hochlegen! Aber anstatt Dich durch Multitasking zu stressen, solltest Du lieber einen Gang runterschalten.

Denn es sind gerade bewusste Pausen, die uns effektiver machen. Mit aufgeladenem Akku bist Du am schnellsten und produktivsten!

5. Organisiere Dich besser. Sich auf eine Sache zu konzentrieren, fällt in einer organisierten Umgebung viel leichter. Das heißt: Öfter mal den Schreibtisch aufräumen! So lenkt Dich nichts ab. Vergessene Rechnungen, alte Kaffeetassen – nichts bringt Dich mehr aus der Ruhe.

Wie Du siehst, gibt es gute Gründe, die gegen Multitasking sprechen. Von jetzt an machen wir also lieber eins nach dem anderen, wenn wir besser und schneller arbeiten wollen!

Wenn Du noch mehr über das Thema Multitasking und Produktivität erfahren möchtest, solltest Du Dir das Buch „Die Multitasking-Falle“ von Devora Zack ansehen.

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