Auschieberitis

Tschüss, Aufschieberitis! So hab ich gelernt, Dinge sofort anzupacken

„Ach – das mach ich lieber morgen.“ Kennst Du diesen Gedanken? Schwupps ist eine Woche vergangen und Du bist Deinem Ziel nicht ein Stück näher gekommen. Hallo Aufschieberitis, Tschüss Selbstwertgefühl!

Ich weiß nur zu gut, wie es sich anfühlt, wichtige Dinge aufzuschieben. Die Kunst des Aufschieben hat mich fast meine Bachelorarbeit gekostet!

Never again, dachte ich mir und habe daraus gelernt.

Das Leben ist viel einfacher, wenn wir nichts bis zur letzten Minute aufschieben! Folgende vier Tipps helfen Dir, sofort aktiv zu werden.

1. Nicht ans Endresultat denken

Du siehst den großen Wunsch vor Deinem innere Auge und fragst Dich: „Wie soll ich das nur jemals schaffen?“ Dieser Gedanke bremst aus und führt in den meisten Fällen zu Aufschieberitis!

Viel besser ist es, sich komplett vom Endresultat zu lösen und Dich ganz aufs Hier und Jetzt zu konzentrieren.

Was mir hilft: Ich versuche einfach Spaß an der Aufgabe zu haben!

Sicher, manches macht mehr Freude als anderes. Aber durch die richtige Einstellung kann man in jedem Aufgabenbereich etwas finden, was man gerne macht. Und so umgehst Du Aufschieberitis besonders effektiv.

Was wirklich gegen ein unerwünschtes Aufschieben hilft – weitere Tricks gibt’s in diesem Video:

2. Aufschieberitis mit festen Arbeitsroutinen bekämpfen

Als ich vor Jahren meine Bachelorarbeit geschrieben habe, hatte ich ständig mit Aufschieberitis zu kämpfen. Was mir geholfen hat: eine feste Arbeitsroutine!

Egal ob ich Lust habe oder nicht: Gleich nach dem Aufstehen wird geschrieben!

Dabei sollte man allerdings keine zu hohen Ansprüche zu stellen. Wichtig ist einfach, die Routine stumpf aufrecht zu erhalten und nicht zu viele Emotionen einfließen zu lassen, die ausbremsen könnten.

Frei nach dem Motto: Einfach machen und nicht darüber nachdenken!

Wie Du die nötige Disziplin aufbringst, um Dich an Deine Arbeitsroutine zu halten, haben wir Dir bereits hier verraten.

3. Fehler sind erlaubt!

Du hast ständig mit Aufschieberitis zu kämpfen? Dann hast Du wahrscheinlich sehr hohe Erwartungen an Dich selbst und fürchtest Dich davor, sie nicht einhalten zu können.

Wir wollen diesem unangenehmen Gefühl entkommen und flüchten in etwas Angenehmeres – Netflix übt plötzlich eine immense Anziehungskraft aus!

Lass das unangenehme Gefühl gar nicht erst zu und sage Dir: „Ich packe es jetzt an, egal, wie es wird!“

Dieses Mantra nimmt mir immer den Druck, etwas Perfektes erschaffen zu müssen und motiviert mich dazu, sofort aktiv zu werden.

Dieses Buch hat meine Arbeitsblockaden aufgelöst: „Von der Kunst, einfach anzufangen“ von Philipp Barth.

4. Das große Ziel in kleine Zwischenziele aufteilen

Das große Ziel erscheint uns einfach unerreichbar. Wir fühlen uns fast machtlos – wie sollen wir nur je dahin kommen?

Gegen das Gefühl der Überwältigung hilft eine wichtige Maßnahme: Teile das große Ziel in viele kleine Zwischenziele auf!

Am besten Du machst Dir eine Liste, bei der Du jedes noch so kleine To-Do vermerkst und abhaken kannst. Das motiviert enorm!

Und bevor Du Dich versiehst, bist Du beim Endziel angelangt, ohne dass es sich unglaublich stressig angefühlt hat. Genau das wollen wir doch, oder?

Was eine Diplom-Psychologin bei Aufschieberitis rät, erfährst Du in diesem Video:

5. Den inneren Kritiker eliminieren – Selbstvertrauen aufbauen

Last but not least: Stärke Dich! Denn: Mehr Selbstvertrauen, mehr Stressresistenz.

Je mehr Du an Dich und Deine eigenen Fähigkeiten glaubst, desto leichter wird es Dir fallen, Dinge anzupacken.

Du wirst Dir denken: „Bring it on! Ich kann alles schaffen!“ Genau das macht Aufschieberitis, die oft durch Selbstzweifel entsteht, den Gar aus.

Steigerst Du Dein Selbstwertgefühl, wird Dir kein Ziel mehr zu groß erscheinen. Du wirst den Mut haben, die Dinge sofort anzupacken.

In diesem Artikel haben wir Dir ganz genau erklärt, wie Du Dein Selbstbewusstsein verdoppelst. Unbedingt lesen!

Das gute am Aufschiebeverhalten: Es ist nicht genetisch bedingt und Du kannst es jederzeit ändern!

Diese vier Tipps werden Dir hoffentlich dabei helfen, endgültig Schluss mit der Aufschieberitis zu machen. Also packen wir’s an!

Hast Du weitere Tipps und Tricks gegen unerwünschtes Aufschieben? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

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