Erziehung Trotzphase

Erziehung: Trotzphase mit diesen 10 Tipps überstehen

Die Trotzphase eines Kindes ist für viele Eltern anstrengend und nervenaufreibend. Wenn das Kind sich allem widersetzt und ein Wutanfall dem nächsten folgt, reagieren Eltern gereizt.

Um diese oft mehrjährige Phase zu überstehen, gibt es einige Tricks, die Situationen vermeiden und stillen können.

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Das sind meist kleine, einfache Kniffe, die aber einen großen Unterschied machen können.

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Wann beginnt die Trotzphase

Der Beginn der Trotzphase ist von Kind zu Kind unterschiedlich. In der Regel beginnt sie zwischen dem zweiten und vierten Lebensjahr. Ihr Kind kann dann meist schon laufen und erste Sätze sprechen.

Mit diesen neuen Errungenschaften ziehen die Kleinen los und wollen ihre Umwelt entdecken und kennenlernen.

Ein neuer Drang der Unabhängigkeit und Selbstständigkeit macht sich in ihnen bemerkbar. Und wenn etwas nicht so gelingt, wie sie das gerne hätten, gibt es Wutanfälle.

Im Grunde genommen befindet sich Dein Kind also in einer Phase der Autonomie, und das ist in erster Linie etwas Gutes.

Wenn Du das im Hinterkopf behältst, fällt es Dir leichter bestimmte Situationen nachvollziehen zu können und dementsprechend besser zu reagieren.

Geduld haben und sich in das Kind hineinversetzen

Viele Eltern verlieren schnell die Geduld, wenn das Kind mal wieder eigene Regeln durchzusetzen versucht. Dabei würde manchmal schon ein wenig Geduld und Verständnis helfen, um Wutausbrüche vorzubeugen.

Wenn Dein Kind Interesse an einer scheinbar für Dich unwichtigen Kleinigkeit zeigt, wie z.B. die Farbe eines Blattes, oder eines Schmetterlings oder einer Ameise, die über den Boden krabbelt, dann nimm Dir einen Moment Zeit.

Statt das Kind weiter zu zerren, hilft es schon, wenn Du in die Hocke gehst, also auf Augenhöhe mit dem Kind bist, und ihm Fragen stellst.

Was gefällt Dir an diesem Blatt? Weißt Du wie Schmetterlinge entstehen? Was glaubst Du, wohin die Ameise gerade läuft?

Diese Fragen helfen nicht nur dem Kind seine Umwelt besser zu verstehen, sondern geben ihm auch das Gefühl ernst genommen zu werden.

Das ist enorm wichtig für ein Kind und es wird weniger trotzig reagieren.

Die Welt aus den Augen Deines Kindes zu betrachten, ist also sehr wichtig, wenn es um den richtigen Umgang geht.

Hier findest Du super tolle Tipps von Coacherin Anja Götz, wie Du eine Trotzphase beim Kind überstehen kannst:

Hilfe anbieten, statt das Steuer zu übernehmen

Stell Dir vor, Dir gelingt etwas nicht und jemand kommt, und erledigt es einfach selbst. Am besten noch mit harschen Worten, sobald Du Dich beschwerst.

Das muss nicht sein. Deinem Kind hilfst Du viel eher, wenn Du seinen Frust in Worte packst. „Ich verstehe, dass es Dich frustriert, dass Du Deine Schuhe nicht zubekommst.
Hier, ich helfe Dir und wir machen es gemeinsam.“

Stelle Dich hinter Dein Kind und führe seine Hände. Erkläre dabei, die verschiedenen Schritte. So wird Dein Kind eigenständiger und hat das Gefühl, selbst etwas zu geschafft zu haben.

Früh eingreifen und falsches Verhalten korrigieren

Solltest Du ein Fehlverhalten schon erahnen können, ist es wichtig einzugreifen. Fehlverhalten sollte so früh wie möglich korrigiert werden.

Dabei ist körperliche Gewalt in keinem Fall eine Lösung!

Du solltest Deinem Kind von Anfang an beibringen, dass man Konflikte durch Worte löst, aber nie durch körperliche Gewalt.

Dein Kind soll keine Angst vor Dir haben, sondern Dich respektieren. Das sind zwei grundlegend unterschiedliche Dinge.

Kompromisse eingehen, wann immer es geht

Dein Kind wird seine neu gewonnene Selbstständigkeit auskosten, weiß aber oft nicht, welche Gefahren dabei auflauern. Besonders im Straßenverkehr fehlt Kindern die nötige Vorsicht.

Eltern haben dann gern ihre Kinder nah bei sich und sind besonders streng – aus Sorge, dass es sonst zu einem Unfall kommen könnte.

Eine Lektion, die Eltern über den gesamten Erziehungszeitraum lernen müssen: Wie sehr kontrolliere ich mein Kind, und wie viel Freiheit und Eigenständigkeit lasse ich zu. Eine ständige Gradwanderung.

Es hilft Kompromisse einzugehen. Will Dein Kind mit dem Fahrrad weit vorausfahren, solltest Du Ziele setzen, bis zu denen das Kind fahren darf. Bis zum Bäcker, oder bis zum nächsten Laternenmast.

Fahre aber auch mal in einen Park, damit Dein Kind ohne Gefahren des Straßenverkehrs weitere Strecken eigenständig fahren darf.

Mache unbedingt ein Wort aus, bei dem Dein Kind stehen bleibt. „STOPP!“ oder „HALT STOPP!“ sind Rufe, bei denen das Kind dann weiß – hier droht Gefahr, ich muss stehen bleiben.

Widersetzt sich ein Kind und reagiert absichtlich nicht, korrigierst Du das Fehlverhalten mit einer ausführlichen Erklärung, was hätte passieren können und behältst es erstmal an Deiner Seite.

So lernt Dein Kind, dass es Dir ernst ist, und wird in Zukunft auf das Signal hören.

Humor kann stressige Situationen lösen

Kinder haben eine lebhafte Fantasie und lieben es mit ihr zu spielen.

So kannst Du mit Humor Dein Kind von einem Wutausbruch ablenken, oder sie für ganz alltägliche Dinge, wie das Schuhe anziehen begeistern.

Schuhe, die Dir Superkräfte verleihen oder eine sprechende Zahnbürste lenken von der sonst langweiligen Aufgabe ab und machen sie spannend und aufregend für Dein Kind.

Biete Deinem Kind geschlossene Wahlmöglichkeiten an

Eine Möglichkeit gar nicht erst in Diskussionen zu geraten, ist die Fragestellung zu verändern.

Anstatt zu sagen: „Ziehe bitte die Socken an.“, fragst Du besser: „Möchtest Du lieber die blauen oder die grünen Socken anziehen?“.

Dein Kind hat das Gefühl selber entscheiden zu können und freut sich selbst die Wahl treffen zu können.

Keine Angst haben, auch mal Nein zu sagen

Es ist wichtig, dass man in manchen Situationen ein klares „Nein.“, sagt, ohne davon abzuweichen. Wenn Du Dich auf Diskussionen einlässt, und ein Nein zu einem Ja wird, musst Du Dich nicht wundern, wenn Dein Kind in Zukunft ein Nein als Vielleicht aufgreift.

Standhaft bleiben und mit Argumenten vorgehen. Verstehe ein Nachgeben nicht als eine Form, Deinem Kind zu zeigen, dass Du es liebhast.

Du bist alleinerziehend und ständig gestresst.

Gönne Dir und Deinem Kind eine Pause und macht gemeinsam Urlaub. Wie das am besten gelingt, zeige ich Dir hier.

Sich an die gesetzten Regeln selbst auch halten

Ein weiterer wichtiger Punkt: Halte Dich selbst an Deine Regeln. Wenn Du Deinem Kind sagst, es soll nicht im Bett essen, dann musst Du Dich auch selber daranhalten.
Alles andere verwirrt das Kind nur und setzt ein schlechtes Beispiel.

Gehe mit Deinem Kind stets respektvoll und höflich um. Viele Eltern reden auf ihr Kind herab – begegne ihm lieber auf Augenhöhe.

Dein Kind wird sich ein Beispiel daran nehmen und sich ebenfalls höflicher Dir und seinen Mitmenschen begegnen.

Gewünschtes Verhalten loben

Oft korrigieren Eltern nur ein Fehlverhalten. Dabei ist es ganz elementar, dass wir ein Kind auch loben, wenn es etwas gut macht. Meist nehmen wir positives Verhalten gar nicht wahr, und nur das negative Verhalten sticht hervor.

Wenn Dein Kind spielt und Du Dich Deiner Arbeit widmest, wird Dein Kind sich irgendwann langweilen und zu Dir kommen. Du tröstest Dein Kind und bringst es wieder zum Spielen.

Das wird allerdings ein Teufelskreis, denn Dein Kind wird Aufmerksamkeit mit Quengeln verbinden.

Nimm Dir stattdessen Zeit, während das Kind spielt, es zu loben. Sei aufmerksam und lobe es für die Farbauswahl, oder animiere es einen Turm zu bauen.

So lernt Dein Kind sich selbst zu beschäftigen und verbindet Aufmerksamkeit mit eigenen Leistungen und Errungenschaften.

Besonders mit Beginn der Trotzphase beginnt für Eltern eine Doppelbelastung. Der Wiedereinstieg in den Job steht kurz bevor oder hat gerade begonnen.

Wie der Wiedereinstieg in den Job gelingt, erfährst Du hier mit wertvollen Tipps!

Das waren sie, unsere zehn Tipps, wie Du die Trotzphase überstehst. Du merkst, mit ein wenig Geduld und Wohlwollen, lassen sich viele kritische Situationen umgehen und vermeiden. Teile diesen Beitrag mit anderen Eltern und folge uns auf Instagram.

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Rahel Tekle
Community Manager, lovethislook.de

Rahel Tekle ist Politikwissenschaftlerin und Fashionista aus Bonn. Sie ist immer dabei, etwas Neues zu entdecken und hegt eine ganz besondere Liebe fürs Schreiben.
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