Modetipps für die Sommerhitze

Modetipps für die Sommerhitze

Die Temperaturen klettern derzeit wieder in Höhen, die aus einem schönen eher einen unerträglichen Sommer machen. Spätestens ab 35 Grad ist es für die meisten Mädels draußen kaum noch auszuhalten, selbst, wenn mit Wassersprays und kühlen Drinks fleißig gegen die Hitze angegangen wird. Weil wir wissen, wie sehr auch Du zurzeit vermutlich leidest, haben wir Dir in diesem Beitrag die besten Tipps gegen die Sommerhitze zusammengetragen. Damit es dabei nicht bleibt, gibt es zusätzlich Inspiration durch konkrete Outfit-Odeen für die heißen Tage.

Und falls Du noch Anregungen für die besten Sommer-Looks im Büro brauchst, kannst Du gerne einmal einen Blick in diesen Beitrag werfen.

Die richtigen Stoffe

Eine der wohl wichtigsten Regeln für die Outfitwahl im Sommer lautet: Wähle die richtigen Stoffe!

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Und hier ist es ganz einfach: Du solltest bei der Hitze immer nur zu Naturfasern greifen und die Synthetik im Schrank lassen. Denn Kunstfasern, wie etwa Nylon und Polyester sind weder atmungsaktiv, noch imstande, dich zu kühlen. Sie nehmen deinen Schweiß auf und sie kleben am Körper. Und darauf hast Du vermutlich weniger Lust.

Stell Dir Deinen Look also besser mit Teilen aus leichter Baumwolle, Seide und Leinen zusammen. Die Naturfasern sind nämlich atmungsaktiv und liegen angenehm kühl auf deiner Haut auf. Auch Viskose, Lyocell (auch Tencel genannt) eignen sich, da sie einen kühlenden Effekt haben. Du schwitzt in natürlichen Stoffen somit weniger und vermeidest daher auch unangenehme Gerüche über den ganzen warmen Tag.

Doch mit weiten Schnitten sind eigentlich sogar hin und wieder auch Jeans im Sommer kein Problem.

Weite, lockere Kleidung – gerne auch lang

Je kürzer und knapper, desto besser. Diesen Gedanken hast vielleicht auch Du, wenn es um die Zusammenstellung Deines Outfits oder um den richtigen Griff ins Ladenregal im Sommer geht. Steigen die Temperaturen, sieht man daher meistens auch nur noch Kleider, kurze Röcke und Hotpants auf der Straße. Doch kürzer heißt nicht unbedingt kühler.

Stattdessen kommt es vor allem auf die Weite deiner Kleidung an. Denn je weiter die Schnitte, desto besser kann die warme Luft, die Dein Körper im Sommer produziert, wieder abgegeben werden. Außerdem sorgt eine kleine Brise, die etwa in ein weites Kleid oder den Saum einer weiten Hose wehen kann, für eine willkommene Abkühlung. In weiter Kleidung kann die Luft einfach besser zirkulieren, weshalb auch etwa Beduinen immer extrem weite Kleider tragen. Dünn müssen die Kleidungsstücke dabei übrigens nicht sein.

Im Gegenteil – Es werden sogar eher etwas weitere Sachen empfohlen. Und wenn es so richtig heiß ist, spielt es auch kaum noch eine Rolle, ob du Schwarz oder Weiß trägst.

Richtig stylisch und hübsch wird es natürlich, wenn Du weite und enge Teile richtig kombinierst. Schließlich möchtest Du Deine, eventuell für den Sommer antrainierte Strandfigur, ja nicht durch vollständig lange Kleidung verdecken.

Wie wäre es etwa mit einer weiten Marlenehose wie dieser hier und dazu einem lockeren Trägertop?

Das Schönste für drunter

Ob fließende Culotte, kurzer Rock oder Kleidchen und ob Träger- oder Off-Shoulder-Top – bei den dünnen Kleidungsstücken und bei viel Haut im Sommer, die Du zeigst, möchtest Du vermeiden, dass sich die Unterwäsche durch deine Kleidung abzeichnet. Es geht hier also nun mehr um die passende Ergänzung zur Sommerkleidung, als um etwa kühlende Unterwäsche. Zwar gibt es Funktionsunterwäsche, die den Schweiß nach außen ableitet, dieser landet dann aber im ungünstigsten Fall in deinem Top oder am Kleid. Hier gilt also ganz einfach auch nur die bereits erwähnte Grundregel: Naturfaser vor Synthetik!

Ein gemusterter Slip unter deiner leichten Stoffhose etwa zeichnet sich ab und schimmert durch. Das gilt es zu vermeiden. Was einfach damit gelöst wird, dass Du Dir einige nudefarbene Panties und Strings zulegst und diese unter durchscheinende Sommerteile ziehst, damit nichts hervorblitzen kann. Was den BH angeht, ist es aber ein wenig komplizierter.

Achte darauf, Dein BH-Modell passend zu Deinem Sommer-Oberteil zu wählen. Dadurch kannst Du hervorblitzende Träger vermeiden, die gerade bei schulterfreien Oberteilen oder solchen mit hübschen und größeren Rückenausschnitten unschön aussehen.

  • Wähle für Oberteile mit gekreuzten Trägern trägerlose BHs oder solche, bei denen die Träger ebenfalls über Kreuz liegen. Als Alternative kannst Du auch Bra Strap Clips wählen, die sich bei einem normal geschnittenen BH in die Träger einfädeln lassen
  • Off-Shoulder-Tops oder auch Bandeau-Kleider entfalten erst dann ihr ganzes Potenzial, wenn Du einen BH mit abnehmbaren Trägern und einem stabilen Unterband wählst, das deine Brüste gut hält
  • Bevorzugst Du helle und transparente Oberteile, solltest Du Dir einige trägerloser BHs im Skin-Ton zulegen. Selbstklebende BH-Schalen sorgen dann dafür, dass auch bei gewagteren (Rücken-)Ausschnitten nichts ungewollt hervorblitzt
  • Weiterhin praktisch im Sommer: BHs, die Du bei einer spontanen Chillout-Session im Park oder am See vielleicht sogar als Top oder gar Bikinioberteil-Ersatz verwenden kannst, ohne Dich gleich zu nackt zu fühlen. Wähle dazu am besten BHs, die sportlich und gleichzeitig stylisch sind. Es gibt hier inzwischen etliche Hersteller, die sich auf genau solche Modelle spezialisiert haben. Von schlicht bis extravagant ist also alles dabei.

Lockere Schuhe, mehr Luft

Während bei Kleidung nicht unbedingt immer weniger mehr sein muss, gilt das bei Schuhen im Sommer definitiv. Du solltest so wenig, wie möglich am Fuß und diesen so viel, wie möglich an der Luft haben. So werden deine Füße nicht zu warm, was sich wiederum auf die gesamte Körperwärme auswirkt und du vermeidest es, zu schwitzen. Und schlimmstenfalls unangenehme Gerüche zu produzieren.

Wähle vor allem am besten Schuhe, aus denen Du im Sommer schnell rausschlüpfen kannst. Du findest in jedem gutsortierten Schuhgeschäft derzeit eine große Auswahl, von Espandrilles, Mules, Slippers, klassische Ballerinas und diverse Sandalen, wie Fancy Flats so wie dieses Paar von Ash.

Sobald es Dir zu warm ist, kannst Du in der Uni oder im Büro kurzum aus deinen Schuhen schlüpfen und deine Füße ein wenig lüften. Denn gerade auch die Sohle Deiner Schuhe erhitzt sich beim Laufen und durch warmen Asphalt besonders stark. Enge Riemchen können auch unangenehm sein, allerdings musst Du hier einfach testen, wie und mit welchen Schuhen Du am besten klarkommst. Sandalen sind natürlich für eine konstante Abkühlung am besten.

Gezielte Accessoires

Zunächst das Wichtigste zu den besten Accessoires im Sommer: An richtig heißen Tagen, an denen die Sonne wolkenlos vom Himmel knallt und Du mitunter auch mehrere Stunden im Freien verbringst, brauchst Du eine Kopfbedeckung. Baseball-Caps kannst Du derzeit absolut auch als Frau tragen, noch einmal besseren Schutz vor der Sonne in Gesicht, Nacken und Dekolleté bieten allerdings Hüte. Unser Favorit für Büro, Alltag und Urlaub ist der Sonnenhut. Er ist praktisch und schick, kann aber im Grunde auch zu fast allen Outfits gut kombiniert werden. Wie wäre es mit dieser Variante von Chillouts?

Zu Schmuck auf sonnengebräunter Haut ist zu sagen: Sieht schön aus, kann aber Probleme bereiten. Bei Modeschmuck nämlich besteht das Problem, dass dieser durch den Schweiß anlaufen kann und dann mitunter Abfärbungen auf der Haut hinterlässt. Echtschmuck hingegen kann Schweiß nichts anhaben. Weiterhin ist es ratsam, bei großer Hitze auf Ringe zu verzichten. Denn durch die Wärme schwellen Deine Finger eventuell an, sodass die Ringe anfangen könnten zu drücken. Und insgesamt sind filigrane Schmuckstücke, wie dünne Halsketten oder lockere Kettchen, einfach auch besser, als auffällige Statement-Pieces. Sie fallen deutlich lockerer um Deinen Körper und stauen keine Hitze auf Deiner Haut.


Schließlich kannst Du sogar mit der richtigen Tasche Deine Körpertemperatur ein wenig herunter regulieren. Wie das gehen soll? Setze einfach auf eine kleine Umhängetasche, in die Du nur das packst, was Du wirklich benötigst. Weniger gut für den Sommer sind schwere Rucksäcke oder Shopper geeignet, die an Deinem Körper haften bleiben. Sie sorgen für unschöne Schweißflecken und belasten Deinen sowieso schon knappen Atem an heißen Tagen mit zusätzlicher Anstrengung.

Verzichten solltest Du, falls möglich, übrigens auch auf (große und breite) Gürtel – vor allem auf Hüftgürtel. Sie schnüren Deine Taille zu, sodass sich warme Luft noch mehr unter der Kleidung anstaut. Suche Dir in diesem Fall lieber Kleider mit eingearbeiteter Schnürung, die Du dünn und lockerer schnüren kannst, als einen dicken Gürtel.

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