Kaputte Haare retten

Kaputte Haare retten: Meine 5 Geheimtipps

Die Haare sind so kaputt, dass du schon über einen Kurzhaarschnitt nachdenkst? Ich weiß genau, wie sich das anfühlt. Jeder Blick in den Spiegel deprimiert. Beim Bürsten kommt man kaum noch durch. Und die Längen erinnern mehr an Stroh, als an menschliches Haar. Kann man kaputte Haare retten oder ist der Gang zum Friseur unausweichlich?

Ich möchte dir Hoffnung machen: Mit folgenden Tipps habe ich meine lange Mähne behalten können – und sie glänzt mittlerweile mehr, als je zuvor!

1. Kaputte Haare retten: Ölkur vor dem Waschen

Meine Haare waren damals so trocken und strohig, dass ich sie kaum noch durchbürsten konnte. Sehr frustrierend! Was relativ schnell geholfen hat, waren Ölkuren vor dem Waschen. Und zwar vor jedem Waschgang, bis sich die Haarstruktur bessert. Die Haarfasern werden wieder weicher, geschmeidiger und bekommen ihren Glanz zurück.

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Und so geht‘s: Feuchte die Längen vor dem Waschen etwas an. Ich nehme dafür gerne eine Sprühflasche, in die ich Leitungswasser gefüllt habe. Anschließend kommt das Öl drauf. Trage ruhig eine große Menge auf! Da Öl Feuchtigkeit einschließt, macht es Sinn, die Haare zuvor anzufeuchten. Mein Favorit ist Mandelöl, da es sich nicht zu schwer anfühlt und sich einfach rauswaschen lässt. Lasse das Öl für 15 Minuten einwirken und wasche dir anschließend wie gewohnt die Haare.

Ich habe festgestellt: Es gibt keine bessere Tiefenpflege, als reines Pflanzenöl! Es muss allerdings vor dem Waschen aufgetragen werden, sonst wird die Mähne strähnig. Zumindest ist das bei meinen dünnen Haaren der Fall.

Der einzige Nachteil: Das Haarewaschen kostet dich etwas mehr Zeit. Aber dafür kannst du deine Haarlänge behalten!

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2. Die richtige Schlaf-Frisur

Dieser Geheimtipp hat mich selbst total überrascht. Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, wie ich meine Haare vorm Schlafengehen zusammenbinden sollte. Dabei ist gerade das essentiell: Beim Schlafen liegt das gesamte Gewicht des Kopfes (7 Kilogramm!) auf den empfindlichen brüchigen Haarfasern. Dann kommt noch das hin und her wälzen dazu: Die Haare werden zusammengedrückt, abgeknickt und brechen im schlimmsten Fall ab.

Deshalb: Niemals mit offenen Haaren schlafen! Sonst droht der „geplatztes Sofakissen“ Look. Ich stecke die empfindlichen Spitzen außerdem immer weg, drehe die Längen zu einem Dutt oder flechte das Haar zu einem Zopf. So entsteht beim Schlafen weniger Reibung und die Längen bleiben geschützt.

Neuerdings nutze ich auch gerne weiche Schaumstoff Lockenwickler wie diese hier. Du wickelst ganz einfach ein paar Strähnen darum und lässt sie bis zum nächsten Morgen im Haar. Die Spitzen werden geschützt und du wachst mit schönen sanften Wellen auf – und das ganz ohne Hitze!

In folgendem Video findest du weitere Ideen für praktische Schlaf-Frisuren:

3. Die richtige Spülung

Vielleicht hast du auch schon davon gehört, dass unsere Haare von der Struktur her an einen Tannenzapfen erinnern. Sind sie kaputt, stehen die kleinen Haarschüppchen ab, wie bei einem geöffneten Zapfen. Und dadurch verkletten die Haare auch so schnell: die Haarschüppchen verhaken sich und du hast das Bedürfnis, alle 10 Minuten zur Bürste zu greifen. Die Mähne wirkt strohig und glanzlos.

Unser Ziel ist also: Die Haarfasern glätten. Dadurch wird die Mähne wieder glänzen, weniger abbrechen und seltener verkletten. So viel zur Theorie. Kommen wir jetzt zur Praxis!

Ich bin auf ein echtes Wunderprodukt gestoßen, das mich schon nach der ersten Anwendung überzeugt hat: die „Sauer Spülung“ von Alcina. Das Besondere dabei ist ihr saurer pH-Wert. Dadurch wird die Haarstruktur effektiv geglättet, ganz ohne lange Einwirkzeit.

4. Kaputte Haare retten: Das richtige Shampoo

Stark austrocknendes Shampoo ist für unsere Haar Gift! Es entzieht den Haarfasern jegliche Feuchtigkeit, wodurch sie nach jedem Waschgang empfindlicher werden.

Ich kann dir nur ans Herz legen, zu einer ganz sanften Naturkosmetik-Variante zu greifen. Diese Produkte enthalten ganz milde Reinigungssubstanzen, welche die Feuchtigkeit bewahren. Und außerdem sind sie frei von Silikonen, die das Haar mit der Zeit immer mehr schwächen.

Mein Problem war immer, dass ich kein Shampoo finden konnte, was pflegt und Volumen schenkt. Zu oft wurden meine feinen Haare durch zu reichhaltige Texturen beschwert.

Mein aktuelles Lieblingsshampoo ist das “Kraft und Glanz Shampoo” von Santé. Die Haare fallen viel weicher, sind glänzender und bleiben lange frisch. Auch ein heißer Tipp für alle, die zu einer fettigen Kopfhaut neigen.

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5. Kaputte Haare retten: Haarcreme fürs Haar

Was tust du, wenn du trockene Hände hast? Eincremen, eincremen, eincremen!

Wenn es um unsere Mähne geht, beschränken wir uns meistens auf das Styling am Morgen. Aber gerade strapazierte Haare brauchen etwas mehr Liebe und Aufmerksamkeit.

Kaputte Haare retten: Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, alle paar Stunden eine Feuchtigkeitspflege in die Spitzen zu geben. Es reicht sogar schon ein Klecks Handcreme den du in den Spitzen und Längen verteilst. Mein Tipp: Die Bio-Handcreme von Mansuris mit pflegendem Arganöl! Sie beschwert nicht, wird vom Haar gut aufgenommen und riecht angenehme.

Die trockenen Längen werden die Extrapflege in Nullkommanix aufsaugen! Je trockener dein Haar, desto öfter darfst zu etwas Feuchtigkeit nachlegen.

Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass meine Haare gesünder wurden und ich nur noch selten zum Handcreme-Trick greifen musste. Solange du zu einer leichten Handcreme greifst, wird deine Mähne nicht fettig aussehen.

Kaputte Haare retten

Kaputte Haare retten: Das sind meine 5 Geheimtipps. Solltest du noch weitere Tricks in petto haben, freue ich mich sehr über deinen Kommentar.

Was außerdem helfen kann: Die richtige Ernährung. Sie rettet zwar nicht deine Spitzen, fördert aber das Wachstum von neuen kräftigen Haaren. Hier findest du einen umfassenden Guide des besten Beauty-Foods für deine Mähne.

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