Disziplin lernen

Disziplin lernen: 5 Sofort-Maßnahmen für mehr Willenskraft

Einfacher gesagt als getan: Disziplin lernen wir alle nur durch Frust.

Wenn mal wieder einige Kilos purzeln sollen oder eine Präsentation fertig gestellt werden muss, braucht es eben Motivation und Willenskraft.

Doch wer diszipliniert war, wird oft mit tollen Ergebnissen belohnt. Daher stelle ich Dir jetzt fünf Sofort-Maßnahmen vor, die Dich disziplinierter machen!

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Verbinde Neues mit Vertrautem

Den inneren Schweinehund besiegen und uns den ungeliebten Aufgaben stellen, macht leider nicht immer Spaß.

Daher nutze ich die Taktik und baue etwas Spaß in meine Arbeit ein. Muss ich beispielsweise mal wieder dringend die Fenster putzen, mache ich mir dazu einen Podcast an oder höre Musik. So verbinde ich die lästige Arbeit mit etwas Vertrautem.

Dieser Trick lässt sich auf so ziemlich alles anwenden! Statt nur Disziplin zu beweisen, belohnst Du Dich mit Dingen, die Spaß machen. Entweder unmittelbar davor oder auch wie beim Fenster putzen währenddessen oder eben danach.

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Wozu Du auch Lust hast, verbinde es mit einer Aufgabe, zu der Du Dich erst überwinden musst.

Denn wenn wir Spaß an einer Sache haben, fällt sie uns leichter und verbraucht weniger Kraft und Anstrengung. So werden auch die Dinge, für die Du eigentlich erst Disziplin lernen musst, mit der Zeit immer leichter von der Hand gehen.

Glücksdetektivin und Diplom-Psychologin Katharina Tempel zeigt in diesem Video, wie Du endlich mehr Disziplin lernen kannst:

Mache einen Termin mit Dir selbst

Erfolgreiche Menschen haben eines gemeinsam: Sie haben einen festen Zeitplan. Früh aufstehen und eine Stunde joggen. Dann frühstücken und Zeitung lesen und auf geht´s zur Arbeit.

So ist schon früh am Morgen einiges geschafft.

Nun ist nicht jeder ein Morgenmensch. Ich gehöre beispielsweise auch eher zu den Nachteulen und bin dann besonders aktiv.

Doch an drei Abenden die Woche habe ich einen Termin mit mir selbst. An diesen Tagen gehe ich spazieren oder schwimmen oder gönne mir einfach einen ruhigen Abend nur für mich.

Diese Termine sind festgesetzt und auch allgemein bekannt. Da weiß jeder in meinem Bekanntenkreis, dass ich nicht erreichbar bin. Außer natürlich man möchte sich mir anschließen.

So habe ich an einem dieser Termine immer eine Freundin dabei, die mich beim Spazierengehen begleitet. Diese Spaziergänge können sich bis zu drei Stunden ziehen. Doch die Zeit verfliegt, als ob wir nur eine halbe Stunde gehen würden. So angeregt sind die Unterhaltungen und so gut tut die Bewegung an der frischen Luft.

Wer sich feste Termine setzt, sieht die Disziplin auf sich zukommen und kann sich darauf vorbereiten. Damit stellt sich eine Routine ein. Und wenn wir an Dinge gewohnt sind, fallen sie uns deutlich leichter.

Deshalb ist es ja auch so wichtig, dass man regelmäßig am Ball bleibt und einen Rhythmus findet.

Probiere ein wenig herum, was Dir guttut. Morgens, mittags abends? Wann erledigst Du Deine Aufgaben am liebsten.

Immer am Anfang des Monats wird am Wochenende die Wohnung grundgereinigt. Jeden Abend wird meditiert. Einmal die Woche gönnt man sich einen Spa Day in den eigenen vier Wänden.

Wer so seine Routine regelt, wird letztlich Disziplin lernen und sie auch regelmäßig einsetzen können.

Wende die Pomodoro-Technik an!

Wer Probleme hat sich über längere Zeiträume zu konzentrieren, braucht eine Technik, mit der es endlich gelingt: Da lohnt es sich doch einen näheren Blick auf die Pomodoro-Technik zu werden.

Diese Methode habe ich in meinem Studium sehr gerne angewendet.

Und so funktioniert sie: Aktive Zeiten wechseln sich immer wieder mit Pausen ab. So macht man zwar viele Pausen, arbeitet aber im Ergebnis mehr und schafft so eine ganze Menge Arbeit.

Ich baue auf die 40-20-40 Methode. Das bedeutet, Du arbeitest konzentriert 40 Minuten. Darauf folgt eine 20-minütige Pause. Und dann wieder 40 Minuten konzentriertes Arbeiten.

Die Pomodoro-Technik gibt Dir die Möglichkeit Deinen inneren Erfolgsdruck zu sprengen. Statt acht endlosen Stunden musst Du nur 40 Minuten arbeiten. Das ist machbar und fällt mit Blick auf die baldige lange Pause ganz leicht.

Die Pause ist lang genug, um auch wirklich den Kopf wieder frei zu kriegen. Ich schaue mir in der Zeit gerne eine Sitcom an, die ich schon sehr gut kenne. Die gehen meist 20 Minuten. Danach drücke ich auf Stopp und setze mich wieder an die Arbeit. Nach vierzig Minuten schaue ich mir dann die nächste Episode an.

Alternativ kannst Du Dir auch diesen “Elektronischen Zweifach Timer” von TFA Dostmann holen. Dort kannst Du einmal einen Timer für die 40 Minuten Arbeit und einen Timer für die Pause stellen. So kommst Du nicht aus dem Rhythmus und wirst viel effektiver Deine Aufgaben erledigen können.

Das Prinzip lässt sich auch auf andere Dinge übertragen. Beim Abnehmen ist es beispielsweise ein Cheat Day, an dem man an einem Tag essen darf, worauf man Lust hat.

Eine andere Möglichkeit ist intermittierendes Fasten, bei dem man 16 Stunden gar nicht isst und 8 Stunden essen darf, was man will.

Nimm Dir ein Vorbild an jemandem

Wer Disziplin lernen will, hat es leichter, wenn er jemanden hat, der einem das Ziel positiv vorlebt.

Daher sind Vorbilder tatsächlich auch eine Sofort-Maßnahme, die immer wieder aufs Neue motivieren und disziplinieren.
Oft scheinen uns unsere Ziele nicht erreichbar. Deshalb fällt es uns doch gerade so schwer Disziplin zu lernen.

Doch mit einem Vorbild sind wir motiviert, denn sie zeigen uns, dass das Unmögliche möglich ist. Ein konkreter Ansatz und ein Zeitplan helfen eben dabei zu wissen, was einen erwartet. Wenn man plötzlich auf Probleme stößt, hat man eine Person, an die man sich wenden kann.

Dieses Vorbild muss man gar nicht persönlich kennen. YouTuber und Blogger gibt es heutzutage zu Hauf und unter ihnen findet man heutzutage nahezu für jedes Problem ein Vorbild.

Das Auftreten und die Persönlichkeit sollten Dich ansprechen und natürlich müssen auch die Tipps hilfreich sein. Wer diese Person für sich gefunden hat, ist auf dem besten Weg Disziplin zu lernen und diese auch langfristig zu halten.

Bereite Dich aufs Scheitern vor

Das Thema Disziplin lernen ist auch immer mit dem Thema des Scheiterns verknüpft. Denn jeder, der an einem Ziel arbeitet, wird früher oder später an einen Punkt kommen, wo man stagniert oder sogar Rückschläge erlebt.

Hindernisse gehören nun mal dazu. Das muss man aber wissen. Daher ist es immer hilfreich, wenn man darauf vorbereitet ist. Plane das Scheitern mit ein. Dein Prozess des Disziplin Lernens wird so nicht einfach über Bord geworfen.

Mache Dir schon im Voraus bewusst, auf welche konkreten Hindernisse Du stoßen könntest.

In welchen Situationen siehst Du Dein Ziel gefährdet?

Was wird Dir am schwersten fallen?

Wie könntest Du diesen Hindernissen begegnen?

Sei auf alle möglichen Situationen vorbereitet. Wenn sie dann vor der Tür stehen, bist Du bestens vorbereitet!

Erzähle anderen von Deinen Erfolgserlebnissen

Weihe andere in Deine Pläne ein. Sage ganz direkt: “Ich möchte mehr Disziplin lernen.” Und erzähle von Deinem Ziel. So schauen auch andere auf Dein Handeln, können motivieren und tadeln.

Du reißt Dich auch einfach mehr zusammen, wenn Du weißt, dass Du jetzt mit Erfolgen punkten musst. Das man von Dir jetzt auch erwartet, dass Du es durchziehst. Nimm das als einen positiven Push Richtung Erfolg auf.

Disziplin lernen braucht manchmal auch mehrere Anläufe. Aber es lohnt sich! Daher solltest Du diese Sofort-Maßnahmen noch heute umzusetzen und jetzt den Zeitpunkt für einen Neubeginn Deiner Ziele setzen.

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