Welche Strähnchen Arten gibt es

Welche Strähnchen Arten gibt es? Diese 6 Techniken veredeln Dein Haar

Lust, Deine Haarfarbe aufzufrischen? Dann sind Strähnchen genau das Richtige für Dich! Heutzutage dürfen wir uns über unterschiedlichste Färbetechniken freuen, die durch Highlights schmeichelhafte Akzente setzen. 2018 ist ein ideales Jahr, um Neues zu wagen – die aktuellen Frisurtrends beweisen es. Aber ich finde: Es muss nicht immer eine radikale Veränderung sein!

Der Vorteil von Strähnchen: Du behältst Deine bisherige Farbe und bringst durch helle Nuancen Abwechslung ins Spiel. Welche Strähnchen Arten gibt es? Diese 6 Techniken machen garantiert Lust auf einen Friseurbesuch!

1. Welche Strähnchen Arten gibt es? Balayage


Noch immer zählt der Balayage Look zu den derzeit angesagten Haartrends – das beweist schon die Gruppe an Celebrities, die diese Strähnchenart zelebriert. Ob Heidi Klum, Kim Kardashian oder Giselle Bündchen: Balayage steht einfach jeder Frau!

Der französische Begriff Balayage bedeutet zu Deutsch kehren oder fegen. Dies spielt auf die Auftragsweise an: Der Friseur trägt die Blondierung auf einzelne Strähnen auf, die je nach Kopfform und Haarlänge extrem individuell ausfallen. Charakteristischerweise starten die Strähnen nicht alle am Ansatz, sondern auf unterschiedlicher Höhe. So sieht der Balayage-Auftrag aus:

Ein Balayagetermin ist recht kostenintensiv, da der Friseur Zeit braucht, um die einzelnen Strähnen richtig zu platzieren. Diese Technik hat aber einen großen Vorteil: Du musst nicht jeden Monat zum Ansatz färben gehen! Selbst wenn die Strähnen rauswachsen, sieht der Look natürlich aus.

Da vor allem die Spitzen bei einer solchen Strähnchentechnik beansprucht werden, solltest Du regelmäßig auf eine Extraportion Pflege setzen – zum Beispiel mit dieser Kur von Redken.

Übrigens: Wer geschickt ist, kann sich auch selbst an der Balayagetechnik versuchen. In diesem Video erfährst Du die Tipps und Tricks:

2. Garantiert natürlich: Babylights


Unter dem Begriff Babylights versteht man feine, extrem dünne natürlich wirkende Strähnchen. Ihr Vorteil: Sie wirken extrem natürlich. Fast so, als hätte die Urlaubssonne Deine Haare leicht aufgehellt. Vor allem feine Haare profitieren von diesem meliertem Look. Wenn Du in Sachen Haarfarbe kein Fan von krassen Kontrasten bist, ist diese Strähnchenart perfekt für Dich geeignet.

Typischerweise werden Babylights vom Haaransatz aufgetragen. Der Friseur wird die Haare in extrem kleinen Bereichen abteilen, um dann die Strähnen zu setzen. Für eine Babylights-Behandlung musst Du bis zu zwei Stunden einplanen, denn der filigrane Auftrag kostet Zeit. Gewusst? Auch Celebrities wie Miranda Kerr oder Karlie Kloss tragen Babylights!

Pflegetipp: Bei der Babylights Technik werden viele Strähnen gezogen und demnach auch viele Haare strapaziert. Dieses Haarpflegeset von Goldwell ist perfekt auf die Bedürfnisse von gesträhltem Haar abgestimmt.

3. Wage den Kontrast: Splash Lights


Welche Strähnchen Arten gibt es, die richtig Eindruck machen? Ganz klar Splash Lights! In dieser Saison dürfen wir uns über die Rückkehr vieler Trends aus den 80ern und 90ern freuen – auch im Haarbereich!

Die sogenannten Splash Lights gehörten damals zum Frisurtrend schlechthin. Was sie ausmacht? Ein sehr hoher Farbkontrast zwischen Strähnchen und Grundhaarfarbe. Nur keine falsche Bescheidenheit – wer Lust auf Extravaganz hat, macht hier alles richtig!

4. Perfekt umrahmt: Face Frame Highlights


Du hast Lust auf eine subtile Veränderung, die Deine Haarfarbe nicht groß verändert? Dann sind sogenannte Front Lights genau das richtige für Dich. Dabei werden einzelne Partien um Dein Gesicht herum gesträhnt. Es geht darum die vorderen Strähnen heller zu blondieren, als das restliche Haar.

Die hellen Partien umrahmen Dein Gesicht – das wirkt schmeichelhaft und sommerlich. Front Lights kannst Du auch mit anderen Strähnchentechniken verbinden – zum Beispiel in Kombination mit Balayage.

5. Gradueller Farbverlauf: Ombré


Bei der sogenannten Ombré-Technik geht es darum einen perfekten Farbverlauf vom Ansatz bis in die Spitzen zu erzielen. Es soll also ein möglichst weicher Übergang von hell nach dunkel entstehen.

Im Gegensatz zur Balayageoptik werden beim Ombréeffekt alle Spitzen blondiert, wodurch ein besonders einheitlicher Look entsteht. Dadurch wirkt ein solcher Ombrélook zwar weniger natürlich, ist aber ein absoluter Hingucker!

6. In Farbe getaucht: Dip Dye


Im Unterschied zu Ombré, geht es beim Dip Dye-Look um einen harten Kontrast ohne Farbverlauf. Die Spitzen wirken wie in Farbe getaucht. Eine sehr moderne und gewagte Optik, wenn Du mich fragst! Das Farbspiel funktioniert aber nicht nur in Blond, Braun oder Schwarz – Fashionistas wagen hier auch bunte Akzente, wie zum Beispiel Mahagoni-Töne.

Welche Strähnchen Arten gibt es? Voilà, nun weißt Du Bescheid! Mein Tipp zum Abschluss: Hast Du einen Look gefunden der Dir gefällt, zeige Deinem Friseur des Vertrauens ein Bild davon.

Diese sechs Farbtrends stammen hauptsächlich aus Amerika und nicht jeder deutsche Friseur ist vertraut mit den Begriffen Babylights, Dip Dye und Co. Mit einem Foto gehst Du auf Nummer sicher. Wie sagt man so schön – ein Bild sagt mehr als tausend Worte!

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Stephanie Ernst
Fashion Director, lovethislook.de

Stephanie Ernst ist leidenschaftliche Modejournalistin und Ernährungswissenschaftlerin aus Hamburg.

Als Digital Native sucht sie in der bunten Onlinewelt stets nach neuen Inspirationen und Trends.

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