Trockene strohige Haare

Trockene strohige Haare: Welche Pflege deinen Haartypen samtweich macht

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Du hast schon alles Mögliche probiert und dennoch ärgerst du dich noch über trockene strohige Haare? Grund kann deine Haarporosität sein. Sie entscheidet darüber, wie gut die individuelle Haarfaser Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Je nach Haarporosität solltest du bestimmte Produkte anwenden, um brüchige Haare zu vermeiden. Wie du bestimmen kannst, wie porös deine Haare sind und wie du sie am besten pflegen solltest, erfährst du jetzt.

Haarporosität: Was ist das genau?

Die meisten von uns können feines und dickes Haar unterscheiden. Die Haardicke ist aber nicht das einzige wichtige Unterscheidungsmerkmal von Haaren. Für die Pflege ist vor allem auch die Haarporosität entscheidend. Sie verrät etwas über den Aufbau deiner Haarstruktur.

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Wer die eigene Haarporosität nicht kennt, riskiert Fehlkäufe. Denn sie entscheidet darüber, welche Pflegeprodukte du wirklich brauchst.

Aber was versteht man genau unter dem Begriff Haarporosität?

Dafür müssen wir uns die Struktur der Haarfaser genauer ansehen. Wie du vielleicht weißt, besteht sie aus einzelnen kleinen Schüppchen. Du kannst dir ein Haar wie einen Tannenzapfen vorstellen.

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Haarwissenschaftler Dr. Alan Bauman sagt dazu dem Frauenmagazin „the list“:

 

“Untersuchungen haben ergeben, dass die Haare einer Frau im Alter von etwa 40 Jahren mit der Zeit immer feiner werden.”

Es sei denn, du tust etwas dagegen.

 

Zum Glück kannst du schon mit einfachen Mitteln viel erreichen. Wir zeigen dir hier, wie du deine Haare sichtbar sofort auf natürliche Weise verjüngen kannst:

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Der Begriff Haarporosität sagt etwas darüber aus, wie dicht die einzelnen Haarschüppchen nebeneinandersitzen. Du kannst dir die Haarfaser vorstellen, wie einen Tannenzapfen.

Und das entscheidet wiederum, wie gut das Haar Feuchtigkeit aufnehmen kann und wie empfindlich die Haarfaser ist.

Wie porös das Haar ausfällt, also wie eng die Schüppchen beieinanderliegen, hängt größtenteils von der Genetik ab. Aber natürlich spielen auch äußere Einflüsse eine Rolle. Durch Hitzestyling, Färben oder falsche Pflege wird die Porosität der Haare und damit der Abstand der einzelnen Haarschüppchen beeinflusst.

Trockene strohige Haare: So erkennst du die 3 Haarporositäts-Level

Grob kann man zwischen drei verschiedenen Porositäts-Leveln unterscheiden: Gering, mittel (also normal) und hoch. Je nach Kategorie brauchst du unterschiedliche Pflegeprodukte.

Bei einer geringen Haarporosität sitzen die Schüppchen sehr eng beieinander. Es gibt kaum Zwischenräume.

Ganz anders bei einer hohe Haarporosität: Hier sind die Zwischenräume sehr groß. Die Schüppchen liegen sehr weit auseinander. Eventuell fehlen auch ein paar.

Eine mittlere oder normale Haarporosität liegt genau dazwischen. Die Schüppchen sind weder sehr weit, noch sehr nah voneinander entfernt.

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Trockene strohige Haare: Wie porös ist dein Haar wirklich?

Kommen wir nun zur allerwichtigsten Frage: Welches Haarporositäts-Level hat dein Haar?

Um den Schüppchen-Abstand zu identifizieren, bräuchte es eigentlich ein Mikroskop. Aber zum Glück gibt es auch eine weitere Methode, um deine individuelle Haarporosität zu bestimmen.

Und zwar den sogenannten Sink-Test!

So funktioniert es:

Wasche deine Haare und arbeite keinerlei Stylingprodukte ein. Lasse auch den Conditioner weg. Trockne das Haar anschließend wie gewohnt.

Schnapp dir dann ein Glas mit Leitungswasser und halte eine trockene Strähne hinein. Warte ab, was nach fünf Minuten passiert.

Die Strähne sinkt zum Boden des Glases: Du gehörst zum Team „hohe Haarporosität“. Die Haarfaser nimmt viel Wasser auf und sinkt dadurch zu Boden.

Die Strähne bleibt oben an der Wasseroberfläche: Diese Beobachtung spricht für eine geringe Haarporosität. Das Haar nimmt kaum Feuchtigkeit auf.

Die Strähne sinkt nur ganz leicht: Deine Haarporosität ist mittel, als normal.

Diese 2 Porositäts-Typen sind problematisch

Durch den Sink-Test solltest du herausgefunden haben, welche Haarporosität bei dir vorliegt. Hast du diese identifiziert, geht es jetzt darum, die passenden Pflegeprodukte zu finden. So sparst du dir Fehlkäufe und gibst deinem Haar genau das, was es braucht.

Wenn du eine normale Haarporosität festgestellt hast – Glückwunsch! Du hast die optimale Haarporosität. Weder zu gering, noch zu hoch: Die Haarschüppchen liegen bei dir gerade so weit auseinander, dass dein Haar Feuchtigkeit gut annehmen kann.

Frisuren halten gut, die Haare fühlen sich weich an, glänzen schön und brechen nur sehr selten ab.

Aber wie sieht es mit den anderen beiden Porositäts-Typen aus? Hier sind brüchige Haare ein größeres Problem. Allerdings musst du dich zum Glück nicht damit abfinden. Mit folgenden Tricks bekommst du eine geringe und eine hohe Haarporosität in den Griff:

Geringe Haarporosität: Diese Pflege passt zu dir

Bleibt dein Haar auf der Oberfläche des Wassers, besitzt es eine geringe Haarporosität. Dein Haar tut sich sehr schwer damit, Feuchtigkeit aufzunehmen. Grund sind die Haar-Schüppchen, die so dicht nebeneinandersitzen, dass sie kaum Wasser durchlassen.

Charakteristisch für diesen Haartypen ist, dass Haarpflege generell schlecht einzieht. Haarfarben werden nicht so gut vom Haar angenommen und zeigen keine große Wirkung. Locken hängen unglaublich schnell durch und das Haar wirkt schnell strähnig. Außerdem braucht dein Haar eine gefühlte Ewigkeit, bis es an der Luft getrocknet ist.

Es gibt aber ein paar Tricks, die es möglich machen, dass deine Haare Feuchtigkeit annehmen:

Trage Conditioner, Haarmasken und Leave-in Pflegen ausschließlich aufs feuchte Haar auf. Ist das Haar erweicht, kann es Pflege etwas besser annehmen.

Setze auf Wärme, damit Haarkuren und Conditioner besser wirken. Setze dafür zum Beispiel eine Duschhaube auf oder wickele das Haar in ein Handtuch ein. Die Wärme sammelt sich unter dem Stoff und die Wirkstoffe gelangen besser ins Haar.

Verwende leichte, pflegende Inhaltsstoffe, die nicht beschweren. Glycerin, Honig oder Aloe Vera sind besser geeignet, als Öle. Pflanzliche Öle ziehen nicht so schnell und einfach ein.

Setze auf eine Haarpflege mit wenig Protein. Proteine machen das Haar robuster und starrer. Dadurch kann es für die Haare noch schwieriger werden, Pflege aufzunehmen.

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Hohe Haarporosität: So findest du die richtige Pflege für dich

Ist die Strähne beim Haartest auf den Boden gesunken, ist dein Haar stark porös. Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht.

Starten wir zuerst mit dem Positiven:

Dein Haar nimmt Feuchtigkeit extrem gut auf. Und jetzt die schlechte Botschaft: Die Haarfaser saugt Feuchtigkeit zwar auf, kann sie aber nicht halten. Weil die Haarschüppchen so weit auseinander liegen, entweicht die Feuchtigkeit schnell wieder.

Das bedeutet für dich: Obwohl du dein Haar ständig mit pflegenden Conditionern und Leave-in Pflege behandelst, fühlt es sich trocken an. Dein Haar braucht also nicht mehr Feuchtigkeit – das Ziel ist stattdessen, dass die Haare die Feuchtigkeit speichern.

Eine hohe Porosität bewirkt außerdem, dass sich Haarfarben sehr schnell auswaschen. Dafür trocknet dein Haar extrem schnell an der Luft.

Eine hohe Haarporosität kann genetisch bedingt sein. Sie entsteht aber vor allem durch exzessives Färben und übermäßiges Hitzestyling. Also immer dann, wenn die Haarstruktur großen Belastungen ausgesetzt ist. Dadurch lockern sich die Schüppchen der Haarfaser und das Haar wird empfindlich.

Folgende Tipps solltest du bei einer hohen Haarporosität beachten:

Dreh die Temperatur runter. Heißes Wasser öffnet die Schuppenschicht der Haare, wodurch die Feuchtigkeit noch schlechter bewahrt werden kann. Schließe jede Haarwäsche mit einem kalten Guss Wasser ab. Das schließt die Schuppenschicht und schenkt Glanz.

Verzichte aufs Färben, bis sich das Haar erholt hat. Dein Haar ist sehr empfindlich und verträgt keine Farbattacken. Eine Ausnahme gibt es: Naturkosmetik-Farben. Sie stärken die Struktur und bauen das Haar auf. Wie du die richtige Naturkosmetik-Farbe finden kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Setze immer auf einen Hitzeschutz, um die poröse Haarstruktur vor Schäden zu bewahren. Ein Hitzeschutz puffert hohe Temperaturen ab und schützt das Haar beim Föhnen, Glätten oder Locken. Hier stellen wir dir unser Lieblings-Produkt vor.

Entscheide dich für intensiv pflegende pflanzliche Öle in deiner Haarpflege. Öle schließen Wasser ein und können daher helfen, Feuchtigkeit über einen langen Zeitraum zu speichern.

Verwende zusätzlich zum Conditioner täglich eine Leave-in Pflege mit Ölen, mindestens morgens und abends. Das versorgt das Haar mit einem zusätzlichen Pflegekick.

Produkt-Tipp für sehr poröses Haar

Bei einer hohen Porosität brauchst du echte Tiefenpflege. Eine gute Leave-in Pflege solltest du immer zur Hand haben und in den Haaren verteilen, wenn sie sich trocken anfühlen.

Öle können wahre Wunder für deinen Haartypen bewirken. Sie unterstützen die Haarfaser dabei, Wasser zu speichern, in dem sie sich wie ein feiner Film auf Haarfaser legen. Feuchtigkeit kann dann nicht mehr verdunsten und die Haare bleiben länger geschmeidig.

Öle bringen außerdem Vitamine, Mineralstoffe, Fettsäuren und Antioxidantien mit, die deine empfindliche Haarstruktur vor Schäden schützen.

Bei einer hoch-porösen Haarstruktur solltest du dich für eine Leave-in Pflege entscheiden, die gleich verschiedene Öle enthält. Brüchige Haare brauchen eine reichhaltigere Pflege, welche die störrischen Haarfasern glätten kann. Deshalb macht es Sinn, Öle mit verschiedenen Fettsäuremustern zu kombinieren. So wird die Pflegewirkung der einzelnen Öle kombiniert, wodurch das Haar noch besser geschützt wird.

Unser “Spitzer Fritz Anti Spliss Leave-In Conditioner” enthält Arganöl, Sesamöl und Sonnenblumenöl. Mit diesem Trio bekommst du trockene strohige Haare endlich in den Griff:

Arganöl ist ein leichtes pflanzliches Öl, das Tocopherole und sekundäre Pflanzenstoffe enthält, die das Haar vor Hitze und UV-Strahlung schützen. So wird die Haarfaser vor dem Austrocknen geschützt.

Sesam-Öl enthält eine ganze Reihe von Wirkstoffen, die bei hoch-porösem Haar helfen. Darunter sind Linolsäure, Lecithin und Cholin. Außerdem die Vitamine B1, B2 und Vitamin E. Dieser Wirkstoffkomplex stärkt die poröse Haarstruktur.

Sonnenblumenöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren und glättet selbst sehr widerspenstige Haare. Es hilft dabei, das Haar besser kämmbar zu machen speichert die Feuchtigkeit in den Haaren.

Die Inhaltsstoffe dieser Öle ummanteln jede Haarfaser und helfen dabei, die Haarfaser vor dem Feuchtigkeitsverlust zu schützen. Dadurch wird Haarbruch und Spliss effektiv vorgebeugt.

Trockene strohige Haare: So wendest du das Produkt richtig an

Gebe ein paar Tropfen nach dem Haarewaschen ins feuchte Haar und massiere die Pflege gut ein. Nicht auswaschen! Jetzt wie gewohnt stylen und pflegen. Trockene strohige Haare werden sofort geglättet und sehen glänzender aus. Schon nach der ersten Anwendung sind die Haare samtweich und lassen sich ganz leicht durchbürsten.

Kundin Eva bestätigt: „Ich bin begeistert. Die Haare fühlen sich viel weicher an.“ Noch mehr Kundenmeinungen findest du hier.

Trockene strohige Haare

Bemerkst du, dass deine Haare nicht nur immer trockener, sondern auch immer dünner werden? Was in dieser Situation helfen kann und was du unbedingt vermeiden solltest, erfährst du in diesem Artikel.

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