Philips Lumea Prestige test

Philips Lumea Prestige Test: Endlich dauerhaft haarfrei?

Die sogenannte IPL-Methode macht schonend Schluss mit unerwünschten Härchen! Besondere Lichtimpulse machen es möglich. Mittlerweile musst Du dafür nicht mehr zur Kosmetikerin stiefeln. Durch handliche Geräte für den Heimgebrauch kannst Du Haaren auch von Zuhause aus den Gar aus machen.

Eines dieser Geräte ist der recht kostspielige Lumea Prestige von Philips. Durch das praktische IPL-Tool sollst Du Dich acht Wochen lang über glatte, härchenfreie Haut freuen können. Und die Anwendung soll spielend leicht und völlig schmerzfrei von der Hand gehen.

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Lohnt sich der hohe Preis? Was der Philips Lumea Prestige Test ergeben hat und warum ich auf dieses Beautytool nicht mehr verzichten möchte, erfährst Du in dieser Produkt-Review!

Den Philips Lumea Prestige kannst Du übrigens hier shoppen.

IPL: Wie funktioniert das eigentlich?

Schon seit vielen Jahren wird IPL im Kosmetikbereich angewendet. Neu ist, dass Du IPL Geräte jetzt auch im handlichen Format für den Heimgebrauch angeboten werden.

IPL – das steht für „intense pulse light“. Diese Methode setzt auf kurze, kraftvolle Lichtblitze, welche die Haarwurzeln vernichten. Die natürlichen Farbpigmente in unseren Härchen fangen die Impulse auf und leiten sie in die Tiefe weiter. Durch die Wärme, die dabei entsteht, wird die Wurzel verödet.

Deshalb kannst Du Dich bei dieser Art der Haarentfernung auch über ein extrem langes glattes Ergebnis freuen. Denn hier werden Härchen nicht nur gekürzt, wie beispielsweise beim Rasieren. Sie werden in der Tiefe am Wachstum gehindert.

Philips verspricht bis zu acht Wochen härchenfreie Haut. Weitere Infos gibt’s in diesem Kampagnenvideo:

Für wen eignet sich der Lumea Prestige?

Der Philips Lumea Prestige ist für die unterschiedlichsten Haut- und Haartypen geeignet. Es gibt aber eine große Ausnahme.

Bei Frauen mit sehr heller Haut und sehr hellem Haar könnte diese Methode der Haarentfernung nicht funktionieren.

Der Grund: Hellblonde oder Rotblonde Härchen können die Lichtimpulse schlechter aufnehmen. Dadurch dringen sie nicht bis zur Haarwurzel vor und können sie dementsprechend nicht am Wachsen hindern.

Du wählst beim Lumea Prestige aus fünf Intensitätsstufen aus, die Du oben am Gerät einstellen kannst. Ich als Brünette mit heller Haut blitze immer auf der Stufe 4.

Für welche Körperstellen ist das Tool geeignet?

Der Lumea Prestige kommt mit verschiedenen Aufsätzen für verschiedene Bereiche. Sie unterscheiden sich in ihrer Größe und Form. Für empfindliche Zonen haben die Aufsätze besondere Lichtfilter eingebaut.

Egal ob Gesicht, Beine, Achseln, Rücken oder Bikinizone: Das IPL-Tool für Zuhause ist für absolut jede Körperstelle geeignet. Praktisch!

Philips Lumea Prestige Test: Die Anwendung

Die Anwendung des Lumea Prestige ist kinderleicht. Am Anfang wirst Du etwas mehr Zeit benötigen. Aber Du wirst Dich schnell an die Prozedur gewöhnen, so dass das Blitzen mit jeder Anwendung schneller abläuft. Für Beine und Bikinizone solltest Du eine halbe- bis dreiviertel Stunde Zeit einplanen.

Was ich beim Philips Lumea Prestige Test sehr praktisch fand: Du kannst das Tool mit und ohne Kabel verwenden! Also kein Problem, wenn Du das Aufladen vergessen hast.

Und so geht’s:

  • 1. Rasiere alle Stellen, die Du mit dem IPL Gerät behandeln möchtest. Die Haut muss glatt und unverletzt sein.
  • 2. Stelle die gewünschte Intensität ein.
  • 3. Fahre mit dem Lumea Prestige über die Haut und halte dabei die Aktivierungstaste gedrückt.
  • 4. Nach jedem Blitz ziehst Du das Gerät ein Stück weiter. So erwischst Du jede Hautstelle.
  • Startest Du ganz neu, solltest Du in den ersten zwei Monaten alle zwei Wochen blitzen um ein schnelleres Ergebnis zu erzielen. Denn der Wachstumszyklus der Haare besteht aus mehreren Phasen und Du willst schließlich alle Härchen erwischen.

    Danach kannst Du die Zeitspanne verlängern – es werden immer weniger Haare nachwachsen.

    So sieht die Anwendung aus:

    Philips Lumea Prestige Test: Wirklich komplett haarfrei?

    Die Frage aller Fragen: Sorgt der Lumea Prestige wirklich acht Wochen lang für haarfreie Haut?

    Bei mir funktioniert es tatsächlich!

    Natürlich nicht auf den Tag genau und an manchen Stellen wie den Unterschenkeln könnte ich schon nach Woche sechs oder sieben wieder ran. Aber Du kannst grob damit rechnen, dass Du Dich etwa zwei Monate nicht mit dem Thema Haarentfernung beschäftigen musst. Und das ist ein großer Zeitgewinn.

    Ich habe sogar die Erfahrung gemacht, dass an vielen Stellen kaum noch Haare nachkommen.

    Hier ein weiteres Urteil zum Philips Lumea Prestige Test:

    Die Vorteile der IPL Methode

    Keine Schmerzen und ein extrem langes Ergebnis – das spricht für sich! Wer eine wirklich langanhaltende und unkomplizierte Haarentfernung sucht und genug von Schmerzen hat, die andere Methoden verursachen, kommt um IPL nicht herum!

    Hat man sich erstmal an die Anwendung gewöhnt, ist auch die einfache Prozedur an sich ein großer Vorteil. Du brauchst außerdem keine weiteren Produkte nachkaufen, wie Rasiergel oder Ersatzklingen. Der Lumea Prestige nutzt sich nicht ab.

    Die Nachteile im Überblick

    Der hohe Anschaffungspreis ist natürlich für die meisten der größte Nachteil. Auch für mich. Allerdings kostet eine einzige IPL Behandlung bei der Kosmetikerin bereits um die 90 Euro. Und das gilt meistens nur für die Beine, nicht für alle Hautareale.

    Zwar sind die Geräte bei der Kosmetikerin oft mit kräftigeren Lichtimpulsen ausgestattet. Aber dafür musst Du Zuhause lediglich ein bis zwei Anwendungen mehr einplanen. Sparst Dir aber auch das Entblößen vor einer Fremden.

    Für das einfache Handling im Heimgebrauch und die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten ist der stolze Preis von 400 Euro sogar recht fair.

    Auch wenn ich nie mehr auf die IPL Methode zur Haarentfernung verzichten möchte, gibt es einen großen Nachteil, dem häufig zu wenig Beachtung geschenkt wird. Nämlich: eingewachsene Haare! Und das kann enorm nervig werden.

    Bis wirklich alle Haarwurzeln verödet werden, brauchst Du mit der IPL Methode mehrere Anwendungen. Vor allem am Anfang kommen immer noch mal Härchen nach. Diese Härchen sind allerdings sehr fein und nicht sehr kräftig. Dadurch schaffen sie es nicht mehr, durch die Oberhaut zu dringen. Sie bleiben direkt darunter stecken, wachsen ein und können sich dann unschön entzünden. Das sieht dann aus wie viele kleine Pickelchen. Unschön!

    Was kannst Du tun, um eingewachsene Haare zu vermeiden? Mein Tipp: Regelmäßig peelen! Am besten auf zwei unterschiedliche Arten.

    Ein mechanisches Körperpeeling mit Zuckerkristallen entfernt die Haut sanft von abgestorbenen Zellen und macht sie weich und geschmeidig. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit für eingewachsene Haare enorm. Einfach zwei Mal pro Woche unter der Dusche auftragen und abspülen! Ein gutes Körperpeeling gibt es zum Beispiel von Kiehl’s.

    Außerdem solltest Du in eine sanft exfolierende Körpercreme investieren. Die „AHA Face & Body“ von Dermasence kaufe ich mir schon seit ein paar Jahren immer wieder nach.

    Die enthaltene Glykolsäure peelt die Haut sanft auf chemische Art, regt ihre Erneuerung und Regeneration an. Drei Mal die Woche angewendet haben eingewachsene Haare keine Chance mehr.

    Im direkten Vergleich: Andere Methoden zur Haarentfernung

    Heutzutage können wir Frauen aus einer ganzen Reihe von Haarentfernungs-Methoden wählen. Rasieren, Waxing, Epilieren, Cremen oder doch lieber IPL?

    Ich habe bereits alles Erdenkliche getestet. Durch meinen langfristigen Philips Lumea Prestige Test, bin ich ganz klar für die IPL-Methode. Sie ist zwar die mit Abstand kostspieligste Variante. Aber sie bringt auch die meisten Vorteile mit sich.

    Rasieren: Stresst Haut und Nerven

    Im Vergleich zum Rasieren punktet die IPL Methode natürlich mit einem viel längeren Ergebnis. Alle drei Tage rasieren gegen acht Wochen haarfrei: Ein deutlicher Unterschied!

    Rasieren an sich geht zwar schneller – dafür musst Du Dich aber auch ständig darum kümmern.

    Der Lumea Prestige ist außerdem wesentlich sanfter zur Haut. Rasierschnitte? Unangenehmer und unschöner Rasierbrand? Trockene Haut durch die scharfen Klingen? Nie wieder!

    Schon allein bei der Bikinizone lohnt sich die IPL Methode! Denn dort ist die Haut besonders empfindlich.

    Epilieren: Kompliziert, schmerzhaft und nicht für jede Hautstelle geeignet

    Vor jeder Frau die epiliert, habe ich großen Respekt. Ein kompliziertes und schmerzhaftes Unterfangen. Durch die rotierenden Pinzetten im Epilierer werden die Härchen einzeln rausgezogen. Bis zu vier Wochen glatte Haut – wenn man sich das antun möchte.

    Mal ehrlich: Wer epiliert schon die Bikinizone? Oder die Achseln? Autsch!

    Mit IPL lässt sich wirklich jede Stelle des Körpers behandeln. Mit dem Epilierer geht das nur mit einigen Schmerztabletten intus.

    Waxing: Klebrig, schmerzhaft, nicht dauerhaft haarfrei


    Eine gute Möglichkeit, um sich lange von unerwünschten Härchen zu befreien, ist Waxing. Einfach einen Wachs-Streifen auf die Härchen legen, abreißen und weg sind sie – samt Wurzel.

    Wer wachst, freut sich über bis zu vier Wochen glatte Haut. Aber es gibt einen ganz großen Nachteil: Die Haare müssen erstmal wachsen, bis Du wachsen kannst! Sie müssen lang genug sein, damit Du sie herausziehen kannst. Das heißt: Du bist nie ganz haarfrei.

    Außerdem eignet sich die Prozedur für niemanden, der schmerzempfindlich ist. Ob Kaltwachs oder Warmwachs – es tut immer weh! Durch das Abreißen wird auch die Oberhaut extrem strapaziert. Nichts für Sensibelchen.

    Haarentfernungs-Cremes: Zeitaufwendig, unangenehm, aggressiv zur Haut

    Diese Chemiebombe ist zwar wirksam, aber in der Anwendung ziemlich unangenehm. Schon allein dieser beißende Geruch von Haarentfernungs-Cremes! Ein Graus.

    Ich war nie ein Fan von dieser schmierigen Angelegenheit. Auftragen, einwirken lassen, bloß nicht bewegen, abwischen. Nur wenn man Glück hat, werden wirklich alle Haare entfernt. Danach war selbst meine unsensible Haut immer stundenlang gerötet und empfindlich.

    Und bleibt die Creme mal etwas zu lange auf der Haut, darfst Du gleich mit einem üblen Ausschlag rechnen.

    Der Lumea Prestige ist keine chemische, sondern eine physikalische Art der Haarentfernung und in der Art der Anwendung viel unkomplizierter.

    Einen Geruch nimmst Du aber übrigens auch bei der IPL Methode wahr: Es kann vor allem zu Beginn der Anwendung leicht verbrannt riechen! Das sind die Haarwurzeln, die sich gerade verabschiedet haben.

    Kommt die IPL Methode für Zuhause auch für Dich in Frage? Dieser Philips Lumea Prestige Test hat Dir hoffentlich bei der Entscheidung weiter geholfen.

    Hier kannst Du das Produkt kaufen!

    Hast auch Du dieses Beautytool getestet? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar und teile uns Deine Erfahrungen mit. Wir freuen uns auf Deine Meinung!

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    Stephanie Ernst
    Fashion Director, lovethislook.de

    Stephanie Ernst ist leidenschaftliche Modejournalistin und Ernährungswissenschaftlerin aus Hamburg.

    Als Digital Native sucht sie in der bunten Onlinewelt stets nach neuen Inspirationen und Trends.

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