Umstellung auf Naturkosmetik Haare

Umstellung auf Naturkosmetik: Haare reparieren mit diesen Tipps

Sie hängen nur noch schlaff herunter, lassen sich kaum noch kämmen und brechen ständig ab. Wenn das Deine Haarsituation beschreibt, bist Du hier genau richtig. Jetzt hilft eine Umstellung auf Naturkosmetik: Haare reparieren mit der Kraft der Natur! Denn oft sind es die zahlreichen chemischen Zusätze, welche die Haare beschweren und schwächen.

Heute erfährst Du, wie Du Deine Mähne Schritt für Schritt an Naturkosmetik gewöhnst und wie Du Dich in kurzer Zeit über doppelt so viel Volumen und Glanz freuen kannst.

Freiheit! Befreie das Haar

Um Deine Haare von chemischen Pflege- und Stylingüberresten zu befreien, solltest Du zum Beginn der Umstellung eine sogenannte „Saure Rinse“ durchführen. Sie löst Ablagerungen auf den Haaren und bereitet Deine Mähne optimal auf eine Umstellung zu Naturkosmetik vor. Außerdem schenkt sie Dir sofort mehr Glanz und macht die Haare kämmbar.

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Und so geht‘s: Fülle eine leere Flasche mit kaltem Leitungswasser und gebe zwei Esslöffel Apfelessig dazu. Alternativ funktioniert auch frischer Zitronensaft. Diese Mischung kippst Du Dir nach dem Haarewaschen übers Haar. Nicht auswaschen!

Die saure Rinse hat einen sehr geringen pH-Wert und ist dadurch in der Lage, Ablagerungen auf den Haaren zu lösen. Gleichzeitig schließt sie die natürliche Schuppenschicht der Haare, wodurch die Faser mehr glänzt und widerstandsfähiger wird.

Die Vorteile eines Naturkosmetik-Shampoos

In vielen herkömmlichen Shampoos stecken jede Menge Silikone und Sulfate. Das schadet dem Haar auf Dauer und kann ein Hauptgrund für wenig Volumen und Frizz sein.

Silikone legen sich wie ein Mantel ums Haar und dichten poröse Stellen ab. Das hört sich erstmal positiv an. Doch leider wird dieser Mantel mit der Zeit immer dicker, beschwert die empfindliche Haarfaser und lässt kaum noch Wirkstoffe durchkommen. Das Haar trocknet also von innen aus – was Du erst mit der Zeit bemerkst, denn am Anfang wirkt noch alles glänzend. Es wird schlaff und bricht immer schneller. Silikone setzen sich auch auf der Kopfhaut ab und können sogar Schuppen verursachen.

Sulfate sind Tenside und machen das Shampoo so schön schäumend. Dadurch lässt es sich zwar einfacher verteilen, entzieht der Haarfaser aber extrem Feuchtigkeit, wodurch sie immer poröser wird. Tatsächlich wahr: In Shampoos stecken meist die gleichen Sulfate, wie in einem normalen Waschmittel. Sie sind so aggressiv, dass sie sogar hartnäckige Flecken auf Textilien lösen können – aber was passiert dann wohl auf Dauer mit unserem empfindlichen Haar? Keine gute Idee!

Naturkosmetik-Shampoo Tipps

Ein Naturkosmetik-Shampoo kommt ganz ohne Silikone aus und pflegt das Haar mit wertvollen Ölen. Deshalb ist der Preis meistens etwas höher, aber dafür tut es Deiner Mähne auch wirklich gut. Diese sanften Shampoos enthalten außerdem oft eine sehr subtile Sulfat-Art aus Kokos, Zucker oder Ölen, welche für mehr Geschmeidigkeit und Glanz sorgen.
Ein wunderbares Produkt ist das „Volumen Shampoo“ von Logona, welches für alle Haartypen geeignet ist und für mehr Fülle sorgt. Es enthält besonders milde Zuckertenside, ist pH-neutral und frei von HNE Silikonen, Paraffinen und Mineralölen.

Das darfst Du ruhig täglich an Deine Haare (und Deine Kopfhaut) lassen!

Weitere gute Naturkosmetik-Shampoos stellt Dir YouTuberin „HappyZoi“ in diesem Video vor:

Übrigens: Einen besonders großen Hype innerhalb der Naturkosmetikszene gab es in der letzten Zeit um die „No-Poo“ Bewegung, welche auf ein Shampoo-freies Waschen der Haare schwört. Was es damit auf sich hat und wie Du Dein Haar dadurch verschönern kannst, haben wir Dir hier erklärt.

Die große Herausforderung: Der Conditioner

Es gibt ein Problem bei der Umstellung auf Naturkosmetik – Haare können erstmal etwas störrisch werden. Das werden vor allem alle merken, die mit trockenen Längen und Spliss zu kämpfen haben und plötzlich auf den Silikon-Conditioner verzichten. In einem herkömmlichen Conditioner befinden sich im Durchschnitt drei verschiedene Silikonarten, die das Haar oberflächlich glätten sollen, aber mit der Zeit immer trockener machen. Fallen sie plötzlich weg, kommt irgendwann „das wahre Gesicht“ Deiner Mähne zu Tage.

Wundere Dich also nicht, wenn Du in der Umstellungsphase plötzlich trockeneres Haar entdeckst. DAS ist der wahre Zustand Deiner Mähne! Und mit Naturkosmetik-Pflege kannst Du nun daran arbeiten, ihn zu verbessern.

Was einen guten Naturkosmetik-Conditioner ausmacht

Wer unter extrem feuchtigkeitsarmen Haaren leidet, darf ruhig zu einem intensiven Conditioner greifen, den Du am besten nach jeder Haarwäsche aufträgst – zumindest am Anfang, wenn Deine Haare noch extrem angegriffen aussehen. Achte einfach darauf, dass das Produkt viele verschiedene pflanzliche Öle enthält, zum Beispiel Jojobaöl und Arganöl. So wird das Haar umfassend gepflegt.

Ein echter Geheimtipp unter Naturkosmetik-Fans ist die „Glanz Spülung“ von Santé, die Deine Mähne mit Klettenwurzelöl, Erdnussöl und Bio-Birkenblattextrakt nährt. Sie ist selbstverständlich völlig silikonfrei und enthält keinerlei synthetische Farb- oder Konservierungsstoffe. Großer Pluspunkt: Selbst feines Haar wird nicht beschwert!

Wer erstmals Naturkosmetik ausprobiert, kann sich überfordert fühlen. Umstellung auf Naturkosmetik: Haare verschönern mit diesen Tipps von Youtuberin „HeyLilaHey“

Die richtige Leave-in Pflege

Leave-in Pflege wird meistens im feuchten Haar verteilt, nachdem das Haar gewaschen und durch den Conditioner gepflegt wurde. Auch diese Produkte enthalten oft massenhaft Silikone! Zum Glück musst Du Dir nun keine Gedanken mehr darüber machen, denn Du möchtest ja auch Naturkosmetik umstellen, welche auf diese Inhaltsstoffe verzichtet.

Die beste Naturkosmetik Leave-in Pflege ist so einfach, wie wirkungsvoll: Öl! Alles was Du zur Pflege trockener Spitzen brauchst, ist ein richtig gutes pflanzliches Öl. Welches Du auswählst, hängst von Deiner Haardicke ab. Denn der einzige Nachteil daran ist, dass das falsche Öl Dein Haar klietschig machen kann. Das ist dann zwar eine gute Pflege, aber sieht natürlich nicht mehr so schön aus. Welches ist das beste Produkt für Deine Haarstruktur?

Das beste Öl für Dein Haar

Es gibt zwei Arten von Ölen: Trockene Öle sind leichter, dünnflüssiger und hinterlassen keinen Fettfilm – gute Beispiele sind Jojobaöl oder Klettenwurzelöl. Nicht-trockene Öle sind dicker und reichhaltiger. Olivenöl oder Macadamiaöl gehören zu dieser Gruppe.

Es macht Sinn, dass sich jeder mit feinen Haaren zuerst an trockenen Ölen ausprobiert, denn nicht-trockene Öle können die dünne Faser beschweren. Dickeres oder lockiges Haar darf aber auch gerne zu den reichhaltigen Varianten greifen.

Achtung! Oft werden Leave-in Produkte mit Ölen so beworben, dass Du glaubst das Öl ist die Hauptzutat im Produkt. Beim Blick auf die Inhaltsstoffe wird dann aber schnell klar, dass es sich um ein billiges Silikongemisch handelt, bei dem das Öl an allerletzter Stelle steht.

Vergewissere Dich also am besten, dass Du ein reines Öl kaufst (oder eine Mischung aus verschiedenen Ölen), das nicht gestreckt wurde. Hier findest Du zum Beispiel ein kalt gepresstes Arganöl, was für alle Haartypen geeignet ist.

Voila: Nun hast Du einen ersten Überblick über das, was bei einer Umstellung auf Dich zukommen wird. Ganz wichtig: Gib dem ganzen etwas Zeit und gebe nicht auf, weil sich Dein Haar in den ersten Wochen anders anfühlt. Am Ende wirst Du mit kräftigem, gesundem Haar belohnt werden. Dann gehören Probleme wie Haarbruch oder Frizz endlich der Vergangenheit an!

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