Pediküre selber machen

Pediküre selber machen: Anleitung, Tipps und Tricks für gepflegte Füße

HAARE WIE MIT 20: 3 goldenen Regeln für gesundes und volles Haar bis ins hohe Alter. Hier ansehen …


Sind die Füße gepflegt, fühlen wir uns sofort wohl in unserer Haut. Eine Pediküre beim Profi kann allerdings ganz schön teuer werden. Schließlich musst du dich etwa alle drei Wochen erneut um die richtige Fußpflege kümmern. Mit den richtigen Profi-Tipps kannst du deine Pediküre aber auch ganz einfach selber machen und sparst Zeit und Kosten. Halte dich an folgende sechs Schritte und das Ergebnis wird perfekt!

1. Runter mit dem Lack

Der erste Schritt einer perfekten Pediküre ist immer: Entferne alten Nagellack. Nicht einfach drüber pinseln – dann wird das Ergebnis uneben. Damit die Fußnägel kräftig bleiben und keine Rillen oder Dellen bekommen, solltest du einen acetonfreien Nagellack-Entferner verwenden. Aceton trocknet die Nägel (und auch die Nagelhaut!) stark aus. Dadurch wächst der Nagel dünner nach.

Also ein paar Tropfen von einem Nagellack ohne Aceton (zum Beispiel dieser hier) auf ein Wattepad geben und dieses auf die Fußnägel legen. Das hin und her Reiben kannst du dir sparen, wenn du das Pad kurz einwirken lässt. Dann lässt sich der Nagellack extrem schnell in einem Zug entfernen.

Welche Frisur passt zu mir?

Mach unseren kostenlosen Test und finde heraus, welche Frisur wirklich zu dir passt.

Du bekommst eine individuelle Empfehlung, passend zu deiner Gesichtsform, deinem Haar-Typ und deinem Charakter: Jetzt kostenlosen Test starten!

2. Die Form kommt zuerst

Bevor du die Füße einweichst, kürzt und formst du die Nägel. Dieser Schritt sollte unbedingt vor dem Fußbad stattfinden. Denn durch das Wasser werden die Nägel weich und quellen auf. Dadurch ist es schwerer, die Form wirklich ebenmäßig hinzubekommen.

Kürze lange Fußnägel zuerst mit einem Nagelknipser. Anschließend verwendest du eine Pfeile, um die Ecken der Nägel etwas abzurunden. Kürze die Ecken aber nicht so stark, damit der Nagel nicht einwächst.

Viele überspringen diesen Schritt. Aber wenn du wirklich ein Ergebnis wie vom Profi erhalten möchtest, solltest du die Fußnägel nach dem Kürzen feilen. So bleiben keine harten Kanten übrig.

/tmp/con-5e75d4826383f/101_Product.png

20% Rabatt auf Shampoo + Conditioner Sets

Sicher dir den SALE mit 20% Rabatt auf alle Sets!

Gutschein-Code: "RABATT20"

Jetzt shoppen

Stimmt die Form, solltest du die Nägel noch mit einer weichen „Buffer Feile“ bearbeiten. Diese sanfte Feile entfernt Rillen und Unebenheiten und schafft perfekte, ebenmäßige Nägel. Hier findest du eine günstiges Buffer Feilen-Set zum Nachshoppen.

Beachte beim Kürzen und Formen der Zehennägel die Tipps aus folgendem Video, um ein besonders professionelles Ergebnis zu erzielen:

3. Runter mit der trockenen Haut

Was nur die wenigsten wissen: Du musst die Füße für das Entfernen von Hornhaut nicht unbedingt einweichen. Viele Hornhaut-Entferner funktionieren tatsächlich sehr viel besser, wenn du sie auf trockener Haut anwendest. Das gilt vor allem für Fußraspeln und Fußreiben.

Hast du allerdings nur einen Bimsstein zuhause, solltest du die Füße zuerst im Wasserbad einweichen. Denn er funktioniert auf feuchter Haut am besten.

Solltest du kaum harte Stellen an den Füßen feststellen, reicht ein Bimsstein auch völlig aus. Wer die Schuhe häufig wechselt und auch gerne hohe Schuhe trägt, kennt das Problem wahrscheinlich: Ein Bimsstein reicht hier nicht mehr aus, um die verhärtete Haut zu entfernen.

Bei starker Hornhaut greifst du am besten zu einer Hornhautraspel aus Edelstahl. Diese Variante ist besonders gut bewertet und bekommt selbst sehr trockene Hautpartien in den Griff. Und zwar ohne, dass du ewig dafür brauchst! Sei bei der Anwendung etwas vorsichtig, denn das Tool ist deutlich effektiver, als vergleichbare Produkte aus der Drogerie.

Niemals vergessen: Entferne nicht zu viel Haut an Ballen und Ferse. Sonst tut’s weh. Wenn sich die Haut weich anfühlt, hast du genug Hornhaut entfernt.

4. Pediküre selber machen: Tschüss, Nagelhaut

Im nächsten Schritt kümmern wir uns um die Nagelhaut. Auch das wird bei der Pediküre Zuhause oft vergessen. Dabei sehen gepflegte Füße nur dann schön aus, wenn der Nagel von der Nagelhaut befreit wird. So lässt sich auch Nagellack viel sauberer auftragen.

Zum Entfernen der Nagelhaut hast du zwei Optionen:

1. Gönn dir ein Fußbad: Ein wohltuendes Fußbad macht nicht nur die Haut zart, sondern hilft dir auch dabei dich zu entspannen. Die Füße freuen sich über die Zugabe von etwas Epsom Salz, welches einen leicht peelenden Effekt hat. Alte Hautschüppchen werden abgetragen und die Haut fühlt sich danach weich und geschmeidig an.

Gib einfach zwei Esslöffel Epsom Salz auf zwei Liter Wasser und bade die Füße darin. Wer mag, gönnt sich gleich eine Fußbadewanne mit Massagegerät. So wird die Wellnesseinheit für Zuhause perfekt!

Nach 10 Minuten trocknest du die Füße ab und schiebst die Nagelhaut mit einem Nagelhautschieber aus Edelstahl
oder einem Rosenstäbchen aus Holz zurück.

Bei extremer Nagelhaut kannst du auch einen Nagelhautschneider verwenden. Aber bitte nur ganz vorsichtig arbeiten und nicht zu viel entfernen – sonst scheidest du dich.

2. Trage einen Nagelhautentferner auf: Wenn du es eilig hast, reicht auch schon das Auftragen eines Nagelhautentferners aus. Diese Produkte enthalten oft Öle und Säuren, welche die Nagelhaut aufweichen. Dadurch kannst du sie ganz einfach und schnell zurückschieben.

Dieser Nagelhautentferner mit Rizinusöl weicht die Nagelhaut in nur fünf Minuten auf.

5. Gepflegte Füße: Ran an den Lack

Für viele Frauen gehört eine schöne Nagellackfarbe zur Pediküre mit dazu. Wenn du keine Lust auf einen Lack hast, kannst du diesen Schritt natürlich gerne überspringen.

Trage zuerst einen Unterlack auf, der deine Nägel davor schützt, zu Verfärben. Empfehlenswert ist zum Beispiel diese vegane Variante, die besonders schnell trocknet.

Nach dem dieser getrocknet ist, greifst du nun zur Farbe deiner Wahl. Die besten Marken und Farben ohne Schadstoffe findest du in diesem Artikel. Ein sogenannter Zehenspreizer kann dir dabei helfen, dass das Lackieren der Fußnägel gleichmäßig gelingt. Je nach Lack trägst du eine oder sogar zwei Schichten auf. Lass jede Schicht gut trocknen (mindestens 10 Minuten).

Ein schnelltrocknender durchsichtiger Topcoat versiegelt die Farbe, macht sie ultra glänzend und widerstandsfähig. Dieser Topcoat von Astor ist besonders gut bewertet.

6. Pediküre selber machen: Die richtige Fußcreme

Im letzten Schritt schenken wir unseren Füßen einen richtigen Pflegekick. Dafür sorgt die richtige Fußcreme! Unsere Füße werden täglich stark beansprucht uns brauchen eine intensive Pflege. Entscheide dich am besten für eine Creme, die Urea enthält.

Urea hilft dabei, die Feuchtigkeit in tiefer gelegene Hautschichten zu schleusen. Außerdem hat Urea einen leicht peelenden Effekt. Somit beugt diese Creme Hornhaut vor, wodurch du bei der nächsten Pediküre weniger Arbeit hast.

Diese Fußcreme enthält 10 Prozent Urea und ist daher optimal für trockene, beanspruchte Füße geeignet.

Tipp: Trage die Creme etwas dicker auf und ziehe ein Paar Wollsocken über die Füße. Lasse die Pflege bis zum nächsten Morgen einwirken und freue dich über perfekt aussehende, weiche und gepflegte Füße.

Pediküre selber machen

Pediküre selber machen – mit diesen Tricks wird der Profi überflüssig! Möchtest du auch die perfekte Maniküre selber machen? In diesem Artikel findest du einen umfassenden Guide inklusive Profi-Tipps.

Welche Frisur passt zu mir?

Mach unseren kostenlosen Test und finde heraus, welche Frisur wirklich zu dir passt.

Du bekommst eine individuelle Empfehlung, passend zu deiner Gesichtsform, deinem Haar-Typ und deinem Charakter: Jetzt kostenlosen Test starten!