Mehr Volumen am Ansatz: Meine 5 Tricks für doppelt so viel Fülle

Endlich Volumen, das den ganzen Tag hält! Das ist der Traum von jeder Frau. Die Realität sieht oft leider ziemlich anders aus. Lange Zeit habe ich mich über meine feinen Haare geärgert. Platter Ansatz, strähnig, null Fülle. Bis ich endlich herausgefunden habe, welche Pflege- und Stylringroutine nötig ist, um mehr Fülle und Griffigkeit zu kreieren. Ich verrate dir hier, wie du mit wenigen Hilfsmitteln mehr Volumen am Ansatz kreierst und welche typischen Stylingfehler für platte Haare sorgen.

1. Ansatzspray statt Volumencreme

Du hast wahrscheinlich schon zig Leave-in Produkte für mehr Volumen ausprobiert. Mousse, Creme oder Ansatzspray – welches schenkt das meiste Volumen am Ansatz?

Mein Favorit ist eindeutig ein Ansatzspray, dass du ins feuchte Haar sprühst. Mousse und Volumencremes beschweren das Haar eher und sorgen nur kurzfristig für Stand und Griffigkeit. Ein Spray hat die leichteste Textur und bewahrt das Volumen daher am allerbesten.

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Mein Favorit: Das „Root Boost Spray” von Tigi.

2.Shampoo mit Lavaerde aufwerten

Viele Shampoos, die angeblich Volumen schenken sollen, trocknen die Haare ganz einfach aus. Konventionelle Volumen-Shampoos Sollen die Schuppenschicht der Haarfaser aufrauen – dadurch wird die Mähne griffiger. Langfristig schadet das dem Haar allerdings.

Für jemanden wie mich, der regelmäßig Strähnchen Färben geht, sind solche Shampoos nichts. Dafür ist meine Haarstruktur viel zu angegriffen! Ich habe eine andere Lösung gefunden, die sanfter ist und eine Extraportion Volumen schenkt.

Zu meinem milden Naturkosmetik-Shampoo von Maui schütte ich etwas Lavaerde. Diese mineralische Erde gilt aktuell als absoluter Geheimtipp unter Beautyfans und eignet sich sowohl zur milden Haarreinigung, als auch zur Gesichts- und Körperpflege.

Mit dieser praktischen Streupackung von Logona geht das besonders unkompliziert. Einfach etwas Shampoo in die Hand, etwas Lavaerde drüberstreuen und den Mix gut ins Haar einmassieren. Die Haare sehen nach dem Trocknen super füllig aus und fetten den ganzen Tag nicht nach! Es nämlich gerade eine fettige Kopfhaut, die einen platten Ansatz verursacht.

Lavaerde wird von vielen Haar-Gurus auch solo fürs Haarewaschen angewendet, das haben wir dir schon in diesem Artikel verraten. Das ist mir allerdings zu umständlich. Ich bleibe lieber bei meiner Technik, denn die ist wesentlich schneller und unkomplizierter.

3. Verwende eine schwerelose Spülung

 

Du kannst beim Styling alles richtig machen – wenn die Haarpflege zu reichhaltig ist, überlebt die Frisur nicht. Ein schwerer Conditioner ist häufig die Folge für platte und strähnige Haare, denen es an Sprungkraft fehlt.

Leider ist es nicht so einfach ein Produkt zu finden, was pflegt, aber nicht beschwert. Das weiß ich nur zu gut! Gerade trockene, gefärbte Haare kommen nicht ohne einen Conditioner aus. Lange habe ich nach einer Lösung für meine feinen Haare gesucht – und sie endlich bei der Friseurmarke Alcina gefunden.

Die sogenannte „Sauer Spülung“ ist nicht umsonst ein Bestseller! Ihre leichte Formulierung glättet die Haare und macht sie seidig und kämmbar – ganz ohne einen platten Ansatz zu verursachen. Ich verwende die Spülung fast täglich, schon seit Monaten. Und in all der Zeit waren meine Haare nie überpflegt, schlaff oder strähnig. Ein top Produkt für jede Frau mit dünner Mähne!

4. Mehr Volumen am Ansatz: Gegen die Wuchsrichtung Föhnen

Auch die Art und Weise wie du das Haar trocknest, beeinflusst wie voluminös es wirkt. Lufttrocknen ist die gesündeste Variante, keine Frage. Viel Volumen bekommst du dadurch allerdings nicht an den Ansatz.

Föhne zumindest den Ansatz etwas an – so schonst du die empfindlichen Längen und Spitzen, musst aber nicht auf die Stylingvorteile eines Föhnes verzichten. Am meisten Volumen kreiere ich, wenn ich ein paar nasse Strähnen am Ansatz mit den Händen anhebe und dann entgegen der Wuchsrichtung trockenföhne. Das schafft viel Fülle! Alternativ kannst du die Haare auf über Kopf föhnen, wie Beauty YouTuberin TamTam in diesem Video zeigt:

Und was sollte nach dem Föhnen passieren? Mein Tipp: Wickele die Strähnen am Oberkopf anschließend über ein paar XXL-Volumenwickler und lasse sie 10 Minuten auskühlen. Das Auskühlen in der richtigen Form ist enorm wichtig, da dadurch das Styling – in diesem Fall das Volumen – fixiert wird.

5. Volumenpuder statt Haarspray

Du wünschst dir mehr Volumen am Ansatz? Dann muss ich dir unbedingt ein kleines Stylingwunder empfehlen, was ich schon seit Jahren im Gebrauch habe. Ich bin kein Fan von extrem vielen verschiedenen Produkten im Haar – das beschwert die dünne Faser nur. Aber auf einen kleinen Beautyhelfer kann ich nicht verzichten: Das „Dust it Powder“ von Osis!

Das feine Puder kommt in einer kleinen Dose mit Streuverschluss, wodurch die Handhabung besonders einfach wird. Du streust einfach etwas aufs Haar, am besten direkt auf den Haaransatz. Dann verreibst du das Puder etwas und augenblicklich entsteht mehr Volumen am Ansatz, was über Stunden bestehen bleibt. Das Osis „Dust it Powder“ nutze ich auch gerne, um die Frisur am Ende des Tages aufzufrischen. Es funktioniert auch gut als Trockenshampoo-Ersatz.

In folgendem Video kannst du dir die Anwendung nochmal genau ansehen:

Diese Pflege- und Stylingtipps werden dir in Kürze mehr Volumen am Ansatz schenken. Wusstest du, dass auch die Ernährung dabei helfen kann, deine Haare dicker aussehen zu lassen? In diesem Artikel haben wir das Thema näher beleuchet und herausgefunden, welche Lebensmittel Einfluss auf die Fülle deiner Mähne haben.

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